Datenklau kann teuer werden, vor allem bei Minderjährigen.

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Sony Music ist von der US-amerikanischen Handlesaufsicht zu einer Strafe von 1 Millionen Dollar verdonnert worden. Der Grund: Verstoß gegen den Kinderdatenschutz. Sony hatte über Künstler-Websites wissentlich Daten von Kindern gesammelt. Zwar war dort das Mindestalter mit 13 Jahren angegeben, sobald sich jüngere Kinder registriert hatten, war das aber auch in Ordnung. Mit der Zahlung der Strafe endet jetzt ein Vergleich zwischen Sony Music und der Federal Trade Commission. Datenerhebung von Minderjährigen darf nicht ohne die Zustimmung der Erziehungsberechtigten stattfinden.

Sony ist nicht der erste Musik-Major, der eine derartige Strafe zahlen muss. Auch Universal wurde schon zur Kasse gebeten.

One Response

  1. Fratze

    Frage mich, was mit der Mio. passiert. Nicht, dass das Geld jetzt eingesetzt wird, um zum Wohle der Allgemeinheit die Allgemeinheit zu überwachen.
    Der jüngste Trend scheint mir von politischer Seite in die Richtung zu gehen, Firmen für Datensammelei abzustrafen und die eigene Datensammelei weiter auszubauen.