Heißt abschalten: Fernsehen, Spiele, alles Gift

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Liebe Brigitte, dabei kann man im Fernsehen doch so wissenswerte Dinge lernen, wie z.B. was ein Browser ist.

“Wir wissen, dass Kinder, die viel Fernsehen, nicht richtig lernen können”, sagte die Ministerin am Mittwochabend in der N24- Talksendung “Links-Rechts”. Auch PC-Spiele und Spielkonsolen seien für den Nachwuchs “Gift”. Zypries betonte: “Die Kinder lernen weder Sozialverhalten noch bewegen sie sich, wenn sie vor diesen Teilen sitzen sondern werden zugeschüttet.”
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Befragt man die eigentlich in solchen Sendungen zu solchen Themen nur weil man sicher ist, dass da was Peinliches bei rauskommen muss?

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

3 Responses

  1. Gabriel

    Was genau ist jetzt an dieser Aussage “peinlich”? Ich würde zwar nicht soweit gehen und Videospiele als Gift bezeichnen, eine Art von Sozialverhalten läßt sich bei Multiplayerspielen mit Sicherheit auch lernen. Aber das man Kinder sinnvoller und besser fördern kann ist doch hoffentlich nicht umstritten, insbesondere wenn man die durchschnittliche Nutzungsdauer laut Medienstatistiken annimmt (da sollten doch ruhig ein paar Stunden für andere Aktivitäten abgezweigt werden können).
    Auch ein Magazin für elektronische Lebensaspekte sollte imho die weniger elektronischen Lebensaspekte nicht aus dem Auge verlieren…

  2. bleed

    Daran ist sovieles peinlich. 1. Brigitte hat noch nie von Spielekonsolenrenner Nr. 1, der Wii gehört. (Ich kenne nicht wenige die davon schweren Muskelkater bekommen). 2. Brigitte scheint nicht zu wissen (ist Kinderlos), dass Kinder verdammt oft zusammen mit Konsolen spielen und Videospiele zum Kommunikationsverhalten von Kindern gehören. 3. (ich könnte endlos so weiter machen) Brigitte weiss offensichtlich nicht, dass es verschiedenste Arten von Spielen gibt, ja sogar eine ganze Industrie von Lernspielen für Kinder. 4. Das dann obendrein noch mit Fernsehen in einen Topf zu werfen ist (siehe Link zum Video) ganz furchtbar. 5. Das alles wäre vielleicht eine tolle Idee, wenn Kinder später mal nicht in eine Arbeitswelt entlassen werden, in der Medienkompetenz und Computerskills wichtiger sind, als ob sie tolle Purzelbäume schlagen können. 6. Nicht selten ist in der sozialen Umgebung von Kindern (strunzdoofe Eltern als Beispiel) ein Fernseher das intelligenteste Familienmitglied. etc. etc. etc.
    Die ganze Aussage ist so undifferenziert und populistisch blöd, dass es eigentlich fast zu blöd ist darüber nachzudenken warum sie so blöd ist.