Und, wo ich gerade schon bei Burberry-Plagiaten und ihren vielleicht besten Kunden in Europa bin:

Die klangvollsten Namen der internationalen Mode starten eine gemeinsame Aktion gegen den chinesischen Handel mit gefälschten Marken. Die Modegruppen Gucci, Prada, Burberry, Louis Vuitton und Chanel verlangen die Sperrung von Pekings Xiu Shiu Silk Street. Die Shopping-Mall ist der wahrscheinlich grösste Plagiatmarkt der Welt. Prada-Kleider sind in diesem Einkaufszenrum um acht und perfekt gefälschte Vuitton-Taschen für 15 Euro zu finden. Die Mode-Lobby verlangt jetzt Schadenersatz in Höhe von 256.000 Euro von den Verwaltern der Shopping Mall, die täglich von bis zu 20.000 Kunden frequentiert wird. Über 1000 Geschäftsleute teilen sich die 28.000 Quadratmeter der Mall. Für den Erwerb eines Stands von fünf Quadratmetern müssen sie bis 400.000 Euro ausgeben.
“Wir müssen uns vor der zunehmenden Aggressivität der Fälscher verteidigen”, erklärte ein Gucci-Sprecher. Der weltweite Handel mit gefälschten Marken nimmt stetig zu. Nach Schätzungen der World Customs Organization, dem internationalen Verband der Zollbehörden, macht der Handel mit Raubkopien und Markenfälschungen bereits fünf bis sieben Prozent des globalen Warenverkehrs aus. Das Geschäft der Produktpiraten wird angetrieben durch die Globalisierung. Arbeitskräfte in Billiglohnländern sorgen für den weltweiten Nachschub. Hauptdrehscheibe der Fälscher, die oft Verbindungen zur Mafia haben, ist in Europa Neapel. -WirtschaftsBlatt Online – Luxus-Labels machen in China gegen Fälscher mobil

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