Smallville macht es sich in Toodot gemütlich

Toodot ist ein kleines Label aus Hamburg und existiert seit knapp einem Jahr. Durch Vielfältigkeit zeichnet sich die Produktpalette zwar noch nicht aus, dafür punktet aber das Design durch seine Geradlinigkeit: In den Vordergrund rücken Funktionalität, gute Schnitte und Zeitlosigkeit. Dementsprechend stehen ein schlichter Pullover mit Raglanärmeln, ein Poloshirt und Hemd in jeweils zwei unterschiedlichen Farben auf dem Plan und geben ein klares Statement: Toodot ist „Keine Wegwerfware, sondern Wegbegleiter“.

toodot Produkte entsprechen dem Global Organic Textile Standard. Die Biobaumwolle, aus der das Label seine Stücke schneidert, wird sowohl in der Türkei angepflanzt als auch zum Hemd oder Raglan verarbeitet. Ein schöner Hintergrund zu schöner Kleidung, ohne eitle Logoaufdrucke.

Dass ein solches Projekt schon bald auf ebenso sympathische Unterstützer stoßen würde, überrascht nicht. Die Sachen wurden bereits an DJ Koze gesehen und online werden sie von Christopher Rau und Julius Steinhoff präsentiert. Die zumindest fühlen sich schon mal sichtlich wohl darin.

Einen Überblick über Läden und Onlineshops, die Toodot-Kleidung vertreiben, sowie über die Produkte findet sich auf der Webseite des Labels.

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23 Responses

  1. Larl Kagerfeld

    hach, wie süß… “korrekte klamotten”.
    was bewegt die de-bug eigentlich immer zu solch absolut hirnrissigen features?!
    die klamotten sind langweilig, billig und der artikel ist ganz ganz offensichtlicher sympathie-journalismus für ach-so-nette freeeeeeunde.

    ich werd nun mein de-bug-abo kündigen und das geld bei kik verprassen.

  2. sebastian

    that’s what friends are for.

  3. tom

    was ist an dem Zeug denn so besonders?
    die Kollektion besteht aus einem Sweatshirt, einem Hemd, einem schwarzen TShirt und nem Polo. Schnitt und Aufdruck 08/15. Warum ist das “korrekt”?

    Das ist Kleidung für Leute, die nicht wissen, was sie sich kaufen sollen.
    Und dann bestellen sie sich so generischen Scheiss, der ja immer passt. Nicht zu farbig und nicht zu bunt. Nicht zu einfach und nicht zu auffällig.

    Aber der DJ Koze hatsauch in seinem Spanien Urlaub angehabt. Da kann es ja so schlecht nicht sein, gell?

  4. Name Muss

    Polo ohne tipped und contrast!? Lame!

  5. Gott

    ja ja, klamotten gehören auch in den bereich “elektronische lebensaspekte” – ich lach mich kaputt! 😀

    werbung für freunde, ich glaub´s nicht > wieder eine stunde journalismus verschwendet! 🙁

    > übrigens sehen die klamotten echt langweilig aus ….ist das von lacoste?!

  6. Frank

    jaja, jungs… ihr habt es verstanden. ihr wisst wie der hase läuft. macht euer eigenes blog/magazin (ganz ohne fashion und voller nerdcredibility) und holt euch gegenseitig einen runter.

  7. Andre Müller

    wer bei einem magazin wie der de-bug journalistische sorgfaltspflicht einfordert hat m.E. nach grundlegende prinzipien von pop-kultur nicht verstanden. ich mag die modestrecken echt gerne und und das sich bekannte gegenseitig featuren – geschenkt. klar.
    aber fashion?? die klamotten sind so wenig sexy wie das ganze kumpelig-langweilige smallville ding

  8. simon strotmann

    hallo werte de:bug gemeinde – ich bin simon, betreibe das toodot-label. ich hab den artikel hier grade erst entdeckt, und bin erstaunt über die vielen kommentare. es kamen ein paar fragen auf:

    1. nein, ich kenne niemanden vom de:bug magazin persönlich.

    2. mit “korrekt” ist eher die ursprüngliche, nicht die neudeutsche definition gemeint. die sachen sind “korrekt”, weil sie unter ethisch vertretbaren bedingungen entstehen. die konfektionäre in izmir bekommen einen angemessenen lohn, die erntehelfer sind keinen pestiziden ausgesetzt (es sterben tatsächlich ca 10.000 menschen im jahr, weil sie bei der konventionellen baumwollernte mit pestiziden in berührung kommen, aber genug der moralkeule).

    3. was an den sachen “besonders” ist? nichts, aber genau das ist der ansatz von toodot. wie wollen zeitlose sachen machen, die man auch nach 2 jahren (oho!) noch tragen kann. dafür verzichtet man eben auf jedes noch so temporäre detail. dieser ansatz muss und kann natürlich nicht jedem gefallen. mit fashion haben die klamotten und wir selbst eher wenig zu tun, aber in irgendeine rubrik muss es hier ja. also: “mode”.

    falls sonst noch fragen aufkommen, gerne fragen.

    liebe grüße aus hamburg,
    simon

  9. Gott

    bin mir sicher dass de:bug nicht wegen der 3-4 seltsamen modefotos, da in der mitte des hefts, gekauft wird! 😉
    > wenn es dort wirklich um mode geht; wundert es mich das diese bilder zumeist so gewollt künstlerisch fotografiert sind, dass ich die klamotten gar nich erkennen kann, mich über den sinn der fotos wundre …und den verschleiss der heftressourcen bedaure.

  10. Tobi

    also, ich finds eigentlich ganz gut.

  11. Markus

    Ich find die Klamotten auch dufte…zeitlose Klassiker eben 😉

  12. heike

    ich versteh gar nicht, warum sich hier so aufgeregt wird. und warum die meisten gegen schlichte klamotten sind? die tun gerade so als würden sie alle wahnsinnig individuell und ausgefallen und dann bei h&m einkaufen. herrje!

    ich find die fotos ganz schön und die klamotten auch! ist doch besser schlichte fair produzierte klamotten zu kaufen als den anderen basicmist.

  13. moritz

    wenn langweilige musik gespielt wird, geh ich auch nich hin. also lieber gar nix tragen als so was.

  14. kaninchenkuck

    was’n hier los?
    die klamotten: gutes konzept.
    und natürlich geschmacksache.
    absolut berichtenswert.

    sonst noch irgendein aufreger?

  15. simon

    an gott: bezüglich der fotos. in der mode- (oder allgemeiner: werbe-) photografie gibt es 2 arten von photos. produktbilder und imagebilder. erstere sollen ausschließlich das produkt abbilden, zweitere sollen ein image, ein gefühl transportieren, ohne dass das zu bewerbende objekt zwangsläufig im mittelpunkt steht. wir haben uns bei den fotos für ein zwischending aus beidem entschieden.

    liebe grüße.

  16. Mira

    Also ich muss auch sagen. Klamotten sind doch Geschmackssache.
    Der eine findet sie langweilig der andere Kultig.
    Ist doch auch gut so.
    Wär ja schlimm wenn wir alle den selben Geschmack hätten.
    Oder etwa nicht?

  17. Peter

    Zu Tom: Dj Koze war nicht im Spanien-Urlaub, er wohnt jetzt dort!

  18. lorentz

    naja vom hocker reisst mich das jetzt auch nicht..aber das ist auf jeden fall tausendmal schöner als der hässliche preppkram von dem die debug so gerne berichtet.

  19. jot

    gefällt!! fotostrecke auch….

    was soll der ganze aufriss weiter oben?