Electronic Beats widmet der Artrock-Stilikone eine Foto-Schau im .HBC

Bryan Ferry ist ein Meister der Selbstinszenierung, der mit seinen konservativ-stilsicheren Anzügen schon als Mittzwanziger bei Roxy Music eine gute Figur machte und das bis heute, mit über 60 Jahren, tut. In Puncto Anzüge nämlich kann Ferry alles: ob Dreiteiler oder Smoking, mit Fliege, Schlips oder gar zwei kokett geöffneten Hemdknöpfen. Wichtigste Accessoires dabei sind die lässig zwischen den Fingerkuppen gehaltene Zigarette und der Denker-Blick. Dem James Bond des Artrock widmen Telekoms Electronic Beats nun eine Ausstellung, die am 8. Dezember in Berlin eröffnet wird. Natürlich lässt der Mann, der sich am liebsten mit “Gesamtkunstwerk“ angesprochen weiß, es sich nicht nehmen, zu diesem festlichen Anlass auch ein Konzert in Berlin zu geben – selbstverständlich im Admiralspalast.

Ferrys Diskographie umfasst satte 21 Studioalben, da die aber sowieso jeder zuhause hat, widmet sich die Ausstellung im .HBC lieber der Ferry‘schen Stilikonographie und zeigt Bilder und dokumentarische Filmaufnahmen aus der bewegten Karriere des studierten Künstlers. Die von Marc Graffeuille und Isaac Ferry kuratierte Schau umfasst von den Roxy-Music-Artworks des Modedesigners Antony Price über Fotografien von Kate Moss für das Cover von Ferrys letztem Album “Olympia“ bis hin zu Konzertmitschnitten so ziemlich alles, was Bryan-Ferry-Verehrer und Herrenmode-Interessierte gleichermaßen unbedingt gesehen haben sollten.

Die Ausstellung “Bryan Ferry – An Exhibition“ ist vom 8. Dezember bis 8. Januar im Berliner .HBC zu sehen und täglich bis in die Nacht hinein geöffnet – Montags und Dienstags ab 19 Uhr, an allen anderen Tagen ab 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

9 Responses

  1. Hater

    Das schlimme ist, dass man da wieder nicht hingehen kann. Die Hipsterschwemme wird enorm sein und es werden hunderte von New Balance Sneakers am Start sein. ne…!?

  2. philbert desanex

    i´m not a hipster…i´m just poor

  3. terry bell

    hihi like auch das vom hater +1 inge

  4. chester

    das schlimme ist, das man da wieder nicht hingehen kann….buhuhuu…heul jammer
    mann limitier dich doch nicht selbst, sissy

  5. b.kärcher

    DAS HAT DIE WELT (BERLIN) NOCH NICHT GESEHEN…
    die “ausstellung” , was soll mann sagen!? das blanke entsetzen,für einen gott der selbstdarstellung und immer perfekten bühnenauftritten.
    schon das finden der ausstellung, mitten in einer baustelle,bedarf einiger übung. treppe rauf
    und schon geht das” üben” weiter. seht und urteilt selbst! …oder besser nicht!!!
    kaum zu glauben,dass ferry selbst bei der eröffnung anwesend war. es muss wohl sehr spät
    in der nacht gewesen sein ! der trost bestand einzig in den zur schau gestellten bildern,und der gewissheit,dass dieser flopp der ikone “BRYAN FERRY” nicht schaden kann !