Soliparty und Compilation nach dem Brand im Plattenladen


Foto: Brennpunktfoto

In unserer druckfrischen 163er-Ausgabe (ab morgen am Kiosk) findet ihr unter anderem eine Reportage über die Dresdner Musik- und Clublandschaft und das sympathische Label Uncanny Valley. Der Text war schon im Kasten, als uns im April die Nachricht vom Brand im Plattenladen und, natürlich, Szenetreffpunkt Fat Fenders (vormals Hard Wax Dresden) erreichte. Klingt nach einem bösen Alptraum, nicht nur für Vinyl-Sammler – ging aber noch verhältnismäßig glimpflich aus und hat die Dresdner enger zusammenrücken lassen. Gemeinsam wurden Platten gewaschen, Wände neu tapeziert, Spenden gesammelt und Benefizparties aus dem Boden gestampft. Nach gut zwei Wochen machte Fat Fenders wieder auf, ohne über allzu tiefe Wunden zu klagen.

Diesen Samstag (2.6.) bedanken sich die Musikfreunde, also lokale DJs, Crews, Veranstalter und Medien, mit einer groß angelegten Party im Dresdner Sektor Evolution bei ihrem Plattenladen. Die Musik wird so vielfältig wie das Sortiment im Fat Fenders – sprich: House und Techno, Dubstep und Drum & Bass, Hip Hop und Electronica, Funk und Soul und so weiter, inklusive Afterhour an der frischen Luft.

Im Rahmen der Benefiz-Aktivitäten ist die limitierte Kumpilation mit Musik von Künstlern aus der Elbstadt erschienen – auch mit Uncanny-Valley-Beteiligung in Person von Break SL, Credit 00 und Scherbe. Die CD in Vinyl-Optik gibt’s nur 112 mal und sollte am besten noch auf der Party absgetaubt werden.

11 Responses

  1. Unknown Known

    für hat die ganze Sache einen fahlen Beigeschmack, für was wird denn das geld gesammelt, für die Renovierung, oder für private zwecke ? ich habe gehört, dass Fat Fenders Rechnungen nicht mehr gezahlt haben und sogar Mahnverfahren gegen fat Fenders eingeleitet wurden, auch aufgrund der schlechten Kommunikation mit den Betreibern

  2. Heinz Horst

    Ick freu mer auf morgen! Das wird riesig!