Es war live und wir waren dabei. Im Berliner Kinzo


Ein weiteres Kapitel aus dem Buch der guten Abende. Kein Wunder, dass sich das Berliner Kinzo zur Geisternacht so schnell füllte, das Programm versprach drei wirklich heiße Säue von der anderen Seite des großen Teichs. Vier Tacken an der Tür waren da wirklich nicht allzu viel verlangt. Angetreten, das Parkett unter unserem Lieblings-Mäci am Alex zu rocken waren: James T. Cotton und Matthew Dear mit straighten DJ-Sets sowie – in der Mitte – Lusine mit einem besonders schön gelungen Laptopliveact. Nachdem Herr Cotton den Schuppen mit Jack- und Acidhouse schonmal gut angefixt hatte, startete der Texaner Lusine, schwarze Brille auf dem runden Gesicht, bleich vom Licht des Monitors, mit knurpseligen Beatfragmenten. Tempo und Druck also erstmal so ein bisschen raus, dafür dezente Spulrythmik mit Gehäckseltem a la Ghostly. Es folgte ein gemächlicher Verdichtungsaufbau, dessen Struktur sich Element um Element konkretisierte, bis Lusines Flächen einsetzten und losgehoppelt werden konnte. Nachdem der Liveact, ein Ex-IDM-Mann wohlgemerkt, es eher auf die sanfte Tour angegangen war, war es nach einer Stunde Lusine Zeit für Matthew Dear, Mr. Geradeaus, den Abend mit Holter die Polter zu Ende zu bringen. Und am nächsten Morgen sah ich im Spiegel so gut aus… wie lange nicht mehr. Gerne wieder, Jungs.
http://www.ghostly.com

About The Author

Elektronische Lebensaspekte.