Der amerikanische Wonkypionier veröffentlicht am 20. April sein drittes Studioalbum

Der Meister der fragilen Beats und Samplekönig Flying Lotus veröffentlicht auf Warp seine neue Platte mit dem Titel “Cosmogramma”. Und es wird, nach eigenen Aussagen des Künstlers in einem Pitchfork-Interview, seine früheren Werke deutlich in den Schatten stellen. Auch wenn dies nach seinem Meisterwerk “Los Angeles” fast unmöglich erscheint. Sicher ist jedoch, dass es anders klingen wird. Ein vermehrter Einsatz von Live-Instrumenten wie Streicher sowie ein größerer Fundus an Künstlerkooperationen versprechen neue Klangtexturen, auf die man nur gespannt sein kann.

“Zodiac Shit”, “Dance of the Pseudo Nymph” werden zwei der neuen Stücke heißen und bestätigen den kryptischen Eindruck, den der Albumtitel bereits erweckt. Und auch hier kann sich der Amerikaner dem Einfluss seiner berühmten Verwandten mal wieder nicht erwehren, denn auf den Begriff Cosmogramma stieß er durch eine Aufnahme einer spirituellen Rede seiner Tante Alice Coltrane und soll in etwa die Wissenschaft des Universums und der Beziehung zwischen Himmel und Hölle beschreiben. Interessant ist dabei vor allem, dass der Begriff im Internet ausschließlich im Zusammenhang mit dem Warp-Künstler zu finden ist und noch nicht mal in versteckten Esoterik-Foren auftaucht. Ob man der Musik diese neue Spiritualität anhören kann, bleibt jedenfalls bis zum Frühjahr abzuwarten.

About The Author