Die vierte Ausgabe des Schweizer Festivals mit Robag Wruhme, RBMA-Session, Jojo Mayer u.v.m.

Am 7. Mai findet zum nunmehr vierten Mal das Future Is Now-Festival statt. In dessen Rahmen findet auch dieses Jahr wieder eine ganz famose Film- und Musikauswahl ein Zuhause in Zürich. Von filmischer Seite gibt es Danny Perez‘ Film “Oddsac” mit einem Soundtrack des New Yorker Animal Collective im RiffRaff Kino zu bestaunen. Dass es sich dabei eher um ein visuelles Album handelt, wie die Macher sagen, wird schon anhand des psychedelischen Trailers deutlich:

Ebenfalls als psychedelisch angekündigt wird die Lichtinstallation “Ran an den Schnak” der Visualkünstler Buffet für Gestaltung und Van Nutt: Die wird es im Innenhof des Restaurants Rosso zu sehen geben, den man mit “verträumten Gestaltungswillen in eine Anderswelt entführt wird”, wie die Veranstalter sagen.

Außerdem gibt sich Drum God Jojo Mayer, der unter anderem schon mit Nina Simone und Dizzy Gillespie kollaborierte, mit seiner Live-Gruppe Nerve die Ehre. Mit ebenjener gibt er einmal wöchentlich im Rahmen seiner New Yorker Prohibited Beats-Clubnacht live Drum’n’Bass zum Besten und bringt den von Acid Jazz, Ragga oder auch House beeinflussten nun auch Sound nach Zürich. Um elektronische Musik, aber mit mindestens ebenso vielen Einflüssen, dreht es sich in der Zwischenzeit in der Bar3000, wo Warp-Act Africa Hitech zu einer Red Bull Music Academy Session einladen. Mark Pritchard und Steve Spacek, die hinter diesem quasi aus der RBMA geborenen Projekt stehen, plaudern ab 17.30 Uhr aus dem Nähkästchen.

Im Anschluss wird auch in der Zukunft aufgelegt, neben Africa Hitech gibt es hier Robag Wruhme, Kalabrese, Marc D’Arrigo und Rumi zu hören. Gleichzeitig lockt das Cabaret mit einem ebenso reizenden Programm. Hier werden Âme und Geiom live spielen, Dixon und Dub Ex-Machina auflegen und im Anschluss Jann Bronski, Canson, Sampayo und Andri & Bang die Beschallung der Afterhour übernehmen. Wem der Sinn allerdings eher nach Hip Hop steht, der begibt sich in der Zwischenzeit am besten ins Helsinki, hier spielen Yarah Bravo und That Fucking Sarah zu einer funky-souligen Soirée auf, begleitet von Soul Sonic und Sassy J.

Eigentliches Highlight bleibt allerdings die Nachmittagsveranstaltung in der Bäckeranlage, denn dort werden für Mädchen und Jungen zwischen fünf und zwölf Jahren Hits aus der Flohkiste von Arni Kiste und den flinken Flöhen gespielt. Damit ist nun wirklich an alle gedacht.

Infos zum kompletten Programm findet ihr auf der Website des Festivals, Tickets kann man hier erwerben.