Im Berliner Bootlab schraubt man wieder an Schnittstellen

Früher gab es in Berlin jeden ersten Mittwoch im Monat die Mikro-Lounge im Club WMF, dort trafen sich dann Medienkünstler, Theoretiker, Programmierer, Linke und andere Menschen, die daran interessiert waren, sich mit dem Computer irgendwie anders als in Bezug auf einen Businessplan auseinanderzusetzen. Doch wie das immer so ist: Irgendwann war nach Jahren die Luft raus, kennt man ja. Das Ganze schlief ein. Jetzt veranstaltet das Bootlab zusammen mit den Kulturwissenschaften der Humboldt Universität eine kurze prägnante Reihe, um an die damaligen Gespräche und Auseinandersetzungen anzudocken. Ziel und Bandbreite ihrer Fragestellung: “Was haben Theorie und Praxis der Medien einander zu sagen? Beteiligte aus beiden Feldern stellen Fragen, geben Antworten und erörtern, wieweit ihre Aussagen und ihre Problem sich überschneiden. Es moderieren Pit Schultz und Stefan Heidenreich. Die Themen der Gespräche sind:Oberfläche, Programmieren, Eigentum und Spiele.” Mittwoch, 22.1. Oberflächen, Schnittstellen: Wohin mit dem Desktop? Welchen Nutzer und welche Datenformen erzeugt die Oberfläche? Was sagt der Gegensatz zwischen Oben und Unten, Fläche und Tiefe? Wo sehen wir, was digitale Medien sind: an der Oberfläche oder dahinter? Eingeladen sind: Herbert Meyer, bootlab Erik Stein, b_bookz Wolfgang Ernst, Lehrstuhl für Ästhetik, HU Gloria Meynen, Helmholtz-Zenturm, HU Im Anschluss: Jamie Lidell live radio show auf TwenFm im Berliner Kabelnetz auf 92.6 MHZ Sophienstrasse im Bootlab Raum3, Ziegelstr. 20, S-bhf Oranienburgerstr. Mi, 21.01.03 20 Uhr. Die weiteren 4 Gespräche folgen am 29.1. – 12.2. 2003, jeweils mittwochs 20-22 Uhr 29.1. Programmieren 05.2. Eigentum 12.2. Spiele
http://www.bootlab.org/

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Elektronische Lebensaspekte.