Die große RIAA-Verschwörung, Teil MCMVXXXI

Letzte Woche machte ein Bericht des Online-Magazins The Register über ein Geheim-Treffen der RIAA Schlagzeilen. Dort hatten sich angeblich alle versammelten Industrie-Vertreter auf eine Strategie gegen Piraterie und Tauschbörsen eingeschworen, die dann gleich auch das Durchsetzen von Hardware-Kopierschutz in Festplatten und allen anderen denkbaren Devices beinhaltete. Beleg für das geheime Treffen war eine Art Protokoll, das auszugsweise auf Cryptome.org veröffentlicht wurde. Die RIAA dementierte natürlich alles. Dummerweise stellte sich raus, dass eine ganze Reihe der dort erwähnten Personen gar nicht mehr in den für sie vorgesehenen Positionen sind, beziehungsweise es auch nie waren. The Register musste zurückrudern. Und obwohl Cryptome noch die Quellen prüft, spricht mittlerweile jeder von einem Fake. Mit einer Ausnahme: Angeblich soll ein pakistanischer Pizza-Lieferant der netten Runde vier große Pizzen “mit allem” geliefert haben. Und Hillary Rosen habe ordentlich Trinkgeld spendiert. Sagt der Bruder der Freundin des Pizzalieferanten, der wiederum rein zufällig im Online-Musik-Business arbeitet. Also doch ein Fake? Oder eben nicht? Und wer hat die halbe Pizza ohne Anchovis gegessen? Wir bleiben dran.

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Elektronische Lebensaspekte.