Mit Werner Herzog, Mark Fisher und Electro-Legende Dopplereffekt

Diese Woche kümmert sich The Otolith Group, ein britisches, 2002 von Anjalika Sagar und Kodwo Eshun ins Leben gerufenes Künstlerkollektiv, um die Gestaltung der insgesamt siebenwöchigen Globe in den Deutsche Bank-Türmen in Frankfurt. The Otolith Group beschäftigt sich in ihren Ausstellungen mit gescheiterten Utopien, überholten Visionen der Zukunft – Denn vielleicht kann man so ja erahnen, wie sie wirklich aussehen wird. Die zahlreichen Möglichkeiten, auf die sie dabei stießen, präsentierten sie bereits in Ausstellungen von Sao Paulo über ihre Basis London bis Shanghai in einer Varianz von Filmen, Bildern und – wie auch bei der diesjährigen Globe – Audio-Essays.

Filmische Unterstützung bekommen sie diesmal von Brian W. Rogers, Werner Herzog, NASDAQ, Samuel Stevens und Peter Hutton, Blogger und Autor Mark Fisher sowie Rayya Badran stehen mit Audio-Essays und zu den Gesprächsrunden zur Verfügung. Die Krönung allerdings bleibt das Konzert der legendären Gruppe Dopplereffekt, die mit ihrem früher einmal futuristischen Sound die perfekte musikalische Komponente des Programms dieser Woche darstellt. Mitte der Neunziger das erste Mal auf der Bildfläche erschienen übte das von Gerald Donald initiierte Musikprojekt einen großen Einfluss auf elektronische Musik aus und gibt sich am Freitag von 22 Uhr an in Frankfurt die Ehre. Den genauen Ablauf der drei von The Otolith Group kuratierten Tage gibt es hier zu sehen.

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