Debutalbum kommt am 28. Oktober auf Suol

Wenn es um Deephouse in Berlin geht, hatte Till Von Sein schon früh die Nase vorn. Und endlich kommt auch sein Debüt-Album auf dem Berliner Label Suol. Deswegen haben wir wohl auch so lange auf eine 12″ von ihm verzichten müssen. Fast durch und durch neue Tracks, die das Info so beschreibt.

Es ist die Königsdisziplin für eine Musik, der zurzeit im Grunde immer nur ein Soundtrack zur Selbstvergessenheit abverlangt wird. Till von Sein modelliert seinen House-Entwurf entgegengesetzt, hin zur Bewusstwerdung. Er nimmt damit nicht nur ideologische Traditionslinien aus dem Detroit-Techno auf, er lässt damit auch einleuchten, warum dies nun das soulhaftigste Nicht-Soul-Album ist, das wir in diesem Jahr (und vermutlich auch noch weit darüber hinaus) hören werden. Es ist sowohl in seiner Haltung und Lässigkeit, in seiner Erkenntnistiefe und auch in seiner formalästhetischen Ausstattung schlicht bestechend.

Wir sind gespannt, Dienstag soll es eintrudeln . Mit dabei sind übrigens: Fritz Kalkbrenner, Catz’n Dogs, Chopstick, Tigerskin, Aera und Thalstrom. Ein Album mit Freunden also. So sieht es übrigens aus.

Tracklisting:

01 Tilly‘s 61 Rhodes Jam
02 LTD
03 Sumthin Good
04 Out Of Love
05 61
06 Monday
07 Non Existent Love
08 Neptune
09 Biloxi Jam
10 Blueprint
11 Gestern (61 Voodoo Dub)

5 Responses

  1. joscha

    das label is aber aus berlin, wa? oder doch hongkong?