Jedes Jahr ins Beta. B-Parade als Loveparade-Nachfolger am 21. Juli in Berlin?

Hier herrscht Erklärungsbedarf. Fragwürdig mag vielen schon vorkommen, dass man nach Duisburg überhaupt eine Art “Loveparade” aufzieht, aber genau genommen werden nach Fussball-Katastrophen auch weiterhin Fussball-Stadien gefüllt, nach Flugabstürzen fliegen Flugzeuge weiter etc.. Das ganze wieder in Berlin zu tun, finden – laut dem einzigen Bericht den man dazu bei RTL findet – manche gut (“hier gehört sie hin”), andere überflüssig, wie schon die Loveparade vorher. Uns verwundert aber vor allem erst mal der Name: “B-Parade”? Als wir das erste Mal davon gehört haben, dachten wir das wäre ein Witzseite. Die Fuckparade nennt sich dann “C-Ware”? Und auch die ständige Beteuerung, dass es keine Neuauflage der Loveparde sein soll, ist mit der Versicherung, dass man da ja auch andere Arten elektronischer Musik hören würde, eher lachhaft, denn für Techno stand die Loveparde eigentlich eher nur bedingt. Wer wissen will wie die sich das vorstellen, konnte vor kurzem auf der B-Parade noch eine Ansammlung (in unserem Umfeld) unbekannter DJs plus (verkürzt) Skrillex finden. Mittlerweile niemand mehr. Und das beste noch zum Schluss, für alle die wissen wollen worum es geht: Der Senat hat noch nicht zugestimmt. Dem würden wir es dank Music Board Musikgeilheit in den letzten Monaten allerdings glatt zutrauen. Vielleicht wagt sich auch deshalb die B-Parade, die ja schon seit 2005 angekündigt wird, mal wieder in die Pressekonferenz-Offensive.

3 Responses

  1. Wahrheittutweh_78

    Da ist keiner aus der elektronischen Musikszene dabei. Nur wieder Geschäftsleute, die sich Profite rausziehen wollen. Einlasskontrollen, Alkoholverbot, etc. Dafür aber eine Gesellschafterin, die 2.000.000 EUR für Stadtreinigung und Sicherheit investiert, DAFÜR aber das Catering auf dem Gesamten Event-Gelände übernehmen darf!!! MONEY, MONEY, MONEY! Das stinkt doch wieder mal zum Himmel!

    Mit dem einstigen Spirit der Loveparade hat das auch nichts zu tun. Ausverkauf Vol. 2!

    Schönen Dank auch. Das braucht die elektronische Musikszene nun wirklich nicht!