Spex zieht nicht nach Berlin


Die ewigen Querelen zwischen der Spex und ihrem Verlag, Piranha Media, haben ja schon fast zum vollständigen Ende der Musikzeitschrift geführt. Soweit ist es dann aber doch nicht gekommen und im September wird es auch wieder eine neue Ausgabe der Spex geben. Die gemutmassten Kommunikationsprobleme haben aber dennoch zur Folge, dass der von Piranha-Media-Chef Alexander Lacher geplante Umzug des Blattes nach Berlin – in ein Haus mit der dem selbigen Verlag unterstehenden Groove – zumindest vorzeitig gestoppt ist. Ziel des Umzugs sollte es sein, die Nähe zu großen Labels, Musiksendern und Popkomm zum Vorteil zu nutzen, die Redaktion in Köln hat sich aber – in typischer Spex-Manier – erfolgreich dagegen gestemmt und bleibt vorerst in der Domstadt. Chefredakteur Uwe Viehmann glaubt sowieso nicht daran, dass der Sitz in der Medien- und Musikhauptstadt in irgendeiner Weise förderlich wäre: “Berlin braucht die Spex nicht und die Spex nicht Berlin”. Wollen wir mal glauben, dass die Sache damit geklärt ist, auch wenn diese Diskussion bestimmt nicht zum letzten Mal geführt wurde.
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Elektronische Lebensaspekte.