Die Kraftzwerge von Korg im Test und zum Verlosen!

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Schon bei ihrer Vorstellung haben sie für Furore gesorgt, jetzt sind sie überall erhältlich … die nanos: drei kleine und günstige USB-Midi-Controller von Korg.

von Benjamin Weiss aka Nerk aus De:Bug 130

Übersicht
Die Nanos werden alle über den USB-Port mit Strom versorgt und per mitgelieferter Editor-Software konfiguriert. Jeweils vier verschiedene Belegungen, Scenes genannt, können in nanoPAD und nanoKONTROL abgespeichert werden. Jedem nano liegt außerdem ein Gutschein über 30 Euro bei, den man beim Kauf von Ableton Live einlösen kann, nanoPAD kommt darüber hinaus mit einer angepassten Version von Toontracks EZdrummer Lite, beim nanoKEY ist eine LE-Version von Korgs M1-Emulation mit dabei.

nanopad

nanoPAD
Das nanoPAD kommt mit zwölf anschlagsdynamischen Pads und einem X/Y- Pad, wie man es von Korgs KaossPad kennt. Dazu gibt es Flam (Note wird zwei Mal angetriggert, der Abstand wird auf der X-Achse des X/Y-Pads bestimmt), Hold (die Note wird so lange gespielt, wie das Pad gehalten wird) und Roll (wie Note Repeat auf der MPC: Die Note wird immer wieder neu angetriggert, die Geschwindigkeit bestimmt man mit der X-Achse des X/Y- Pads). Leider ist die Roll-Geschwindigkeit nicht zu MIDI-Clock synchronisierbar, was den Einsatz für Drums dann doch ein wenig einschränkt. Allerdings macht die Roll-Funktion auch mit Synthesizern oder Samples Spaß.

nanokontrol

nanoKONTROL
Das nanoKONTROL soll als Mixcontroller dienen und besitzt dafür ein komplettes Transportfeld sowie neun Fader mit je zwei Buttons und einem Drehregler. Mit der Editorsoftware lassen sich alle Bedienelemente frei mit MIDI-Controllern belegen. Mir sind die Regelwege für wirkliches Mixing ein bisschen zu kurz, aber man kann das nanoKONTROL ebenso gut zum Ansteuern eines Softwaresynthesizers gebrauchen. Für Ableton Live auf der Bühne taugt es auch, da man sich die Tasten mit Scene Trigger und die Drehregler mit Effekten belegen kann.

nanokey

nanoKEY
Das nanoKEY ist das günstigste der drei nanos. Zum wirklich virtuosen Keyboardspielen ist es dann doch zu klein, interessant wird es aber im CC Mode. Mit ihm lassen sich die einzelnen 25 Tasten mit MIDI-Controllern belegen, die man dann mit den gefederten Tasten ziemlich gut steuern kann. Nebenbei hat es noch je eine Octave-Up- und Octave-Down-Taste sowie ein Pitchbend, der sich über eine Up/Down-Taste bedienen lässt.

Die nanos sind ziemlich praktisch und im Vergleich zu anderen, na sagen wir mal, ebenfalls billigen Controllern sehr gut verarbeitet. Am besten gefallen hat mir das nanoPAD, das auch am robustesten ist, aber auch nanoKONTROL kann, trotz der kurzen Faderwege, überzeugen und ist für unterschiedlichste Steuerwünsche einsetzbar. Etwas klapprig und nicht ganz so mein Fall ist dagegen nanoKEY, aber bei dem Preis kann man sich auch darüber nicht wirklich beschweren.

Verlosung: Wir verlosen je eins der nanos. Mailt uns einfach, wie der Gründer von Korg hiess! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Update: Ups! Das ging aber schnell: die nanos sind schon weg. Bitte nicht mehr mailen!

Korg

Preise:

nanoPAD: 59 Euro

nanoKONTROL: 59 Euro

nanoKEY: 49 Euro

nanoBAG: 30 Euro

6 Responses

  1. Peter

    Hab das nanoKONTROL seit einigen Monaten. Für den Preis ist das Teil unschlagbar gut und unbedingt empfehlenswert!

    Gruß,
    Peter

  2. Max

    Weil ich permanent unterwegs bin habe ich mir vor Kurzem das Nanokey geholt. Man sollte es nicht mit einem “richtigen” Keyboard messen, denn bei dem Gewicht und der kompakten Größe kann man nicht wirklich mehr erwarten. Wenn man vorher auf der Laptop-Tastatur gespielt hat ist es eine deutliche Verbesserung, weil man sich ein Fenster spart. Und der CC-Mode wandelt das kleine Teil per einfachen Knopfdruck zu einem vielfältigen Eingabegerät. Im Grunde ist das Konzept ausreichend, wenn man eine mobile Lösung sucht.

  3. ??

    läuft das auch mit logic express???

    • nerk

      läuft mit allem, was usb hat und midi versteht, also ja 🙂