Raumkorrektur im handlichen Format

krkergo.jpg

KRK Ergo (Enhanced Room Geometry Optimization) ist so ein bischen eine eierlegende Wollmilchsau: Hardware für die Raumkorrektur, Firewire Audio Interface und Monitor Controller in einem, das ganze verpackt in ein kleines schwarzes Gehäuse mit einem grossen Lautstärkeregler und gerade mal drei Buttons. Nach der Analyse des Raums mittels eines mitgelieferten Messmikros werden interne Filter auf das Signal angewendet, die es hin zu einem idealen Raum verbessern sollen. Darüber hinaus kann man es noch als 4×6 Firewire Audio Interface und Monitor Controller nutzen. Klingt interessant, Auslieferungsdatum noch unbekannt.

Preis: steht noch nicht fest

KRK

16 Responses

  1. Jan

    Höhö. Schon die drei magischen Buchstaben in der Broschüre gelesen? FIR Das heisst Latenz von mind. 10ms… daher gibts da auch n “Correction On/Off” Switch 🙂

  2. Ron

    nur für die unwissenden unter uns: was heißt FIR?

  3. Jan

    Ich hab Antwort vom KRK Support: “about 9ms”… also lag ich doch gar net schlecht…

    Naja, im Mixdown mit UAD Karten haben wir auch Latenz und uns nie beschwert.

    Zum Drums einspielen würd ich es allerdings ausschalten.

    Das ARC System von IK Multimedia verwendet IIR (Inifite…) Filter, die verursachen wohl nicht so ne hohe Latenz… Hmmm. Wat is nu besser? Das ARC System, was mit Hilfe der Firma Audissey (einer der Audessy Gründer ist Tomlinson Holman, dem wir was verdanken? Richtig, das THX ((Tomlinson Holman Xperience)) Logo) realisiert wurde oder das ERGO, was mit Lyngdorf Audio entwickelt wurde.

    FIR gegen IIR… man müsste auch mal rausfinden, wieviel EQ Bänder es jemals geht. Vergleichbar sind die Verfahren nur schlecht, finde ich, denn das ERGO kann bis zu (theoretisch) 1024 Filterbänder bereitstellen. Nur sacht keiner, ob das jeweils vollparametrische Bänder sind oder ob die feste Frequenzen sind…

    Nerk? Wat sachste? 🙂

  4. nerk

    Mir macht die Latenz von meiner UAD eigentlich so gut wie nie was aus, wichtiger ist doch eh wie es klingt, oder? wir werden es hören…

  5. Jan

    Na n Vergleich der beiden Systeme wäre mal BOMBE… kriegt ihr sowas nicht mal hin?

  6. nerk

    wir werden es auf jeden fall probieren!

  7. Jan

    Also n Kumpel hat das ARC. Ich würde mir mal das Ergo zulegen und dann mal sehen, welches besser ist. Wenn ihr genug Trieb habt, nach Köln zu kommen, können wir das hier mal versuchen.

  8. Tom Albrecht

    Hey Jan, hab Euren Thread gerade gefunden. Gehe auch schwanger mit der Idee, mir ARC oder Ergo zu holen. Wir haben unser Studio im schönen Dormagen. Habt ihr die zwei Systeme schon mal verglichen?

    Greetz Tom

  9. Stefan

    Das Ergo hat 1024 Filter Taps. Diese Taps sollte man nicht mit parametrischen Filterbändern vegleichen. Die Anzahl an Taps beschreibt lediglich die Auflösung im Frequenzbereich. Auch Audyssey verwendet meines Wissens FIR Filter.

  10. Thomas

    N’ Vergleich wär echt toll! Die Mags haben noch nicht viel publiziert…

  11. Christoph

    Ich habe mir beide Systeme auf der Messe vorführen lassen. Ein wesentlicher Unterschied ist, dass sich Ergo auf die tiefen Frequenzen beschränkt, während ARC das gesamte Spektrum bearbeitet.
    ARC hat mich sehr überzeugt zumal die akustischen Bedingungen bei der Vorführung ziemlich desolat waren. Aber die Tiefen werden tighter und der Mix öffnet sich in den höheren Frequenzen.
    Ergo verbessert die Tiefen ebenfalls spürbar.

  12. megaharry

    Moin,

    ich habe einen Lyngdorf Verstärker mit Roomperfekt, die gleiche Technik wurde nun in dieses kleine Ding eingebaut.

    Ich persönlich finde das Roomperfekt bei meinem Verstärker einfach super da es Raumstörenfriede perfekt ausgleicht, die räumliche Abbildung wir daruafhin wie aus einem Guß, da ist jedes Instrument oder Musiker am richtigen Ort, auch gibt es nicht mehr dieses nervige “Anspringen” einiger töne wenn das eine mehr oder weniger im Raum gedämpft wird, die ganze Abbildung wird ruhiger und entspannter. In meinem Fall werden die Bässe dezent zurückgefahren da ich die kurze Wohnzimmerseite zur Laufzeit nutze und sonst Überhöhungen (es bolleret einach doof) entstehen würden.

    Bin ja gespannt ob dieses kleine Ding nun dafür sorgt dass diese tolle Technik von Peter Lyngdorf weiter verbreitet wird. Das größte Problem für den Hifi-Hörer ist nun mal die Räumlichkeit.

  13. Mike

    Hallo,

    Also das mit der Latenz vom Ergo ist doch nur beim Raum-messen der Fall.

    Einfach gesagt:

    Wir haben hier ein Harware Kästchen mit Digitalen Notch Filtern an Bord, das von der Software am Rechner einstellbar ist…

    Beim Einmessen, also quasi wie ne Aufnahme haben Wir dann eben Diese Harwareabhängige Latenz, wie bei jedem anderen Audio-Interface auch. Die eben minimal so um die 9Milisec. liegen soll…..nun gut weiter….

    (Und bitte jetzt mal so Insel Lösungen wie Pro-Tools und die 0 Latenz Disko. aus dem Spiel lassen). Auch Protools hat minimale Latenz…

    Nun stellen Wir nach dem Einmessen via Software (die Uns das Bildlich darstellt) Automatisch oder manuell unser Harware Kästchen ein.

    Ab Diesem Zeitpunkt bennötigen Wir keine Latenzabhängige Rechner-verbindung mehr

    Denn das Kästchen ist so ne Art Router für Boxen mit eben Notch-EQ-Filter das die Signale eben so wie vorher eingestellt bearbeitet.

    Und das alles passiert genauso schnell wie ein Virtueller Analog Synth benötigt einen Klang zu erzeugen usw…… also Verdammt schnell….. und natürlich auch trotzdem nicht mit 0 Latenz. weil jedes Ding mit CPU.Chip usw. eben auch Ne Nanosec. braucht um den Strom fliessen zu lassen.

    Also passt das auch beim Recording….

    Es hängt auch sowieso immer hab wieviel Latenz Euer Audio Interface und die Wandler bringen und natürlich noch wie schnell der Rechner ist.

    Dann noch wohin und wie viel Du Routings machst….. weil die Geräte eben auch Zeit brauchen sobald wo was bearbeitet wird…ist aber ebenfalls verschwindend gering.

    Richtig?????!!!!!

    Greetz,

    Mike