Akai bringt zwei rechnergestützte MPCs und eine fürs iPad

1,2,3, Überraschung gelungen: Akai hat kurz vor der NAMM die MPC Renaissance vorgestellt, eine rechnerbasierte MPC mit integriertem Audio Interface und entsprechender Software für Mac und PC. Außerdem angekündigt: die MPC Studio (wohl die kleinere Variante) und die MPC Fly fürs iPad 2. Das könnte eine ernsthafte Konkurrenz zu NIS MASCHINE werden, denn auch die Features sind ähnlich: softwarebasierter Sampler/Sequenzer, der auch als VST, AU oder RTAS-Plugin laufen kann.

Die Features:

MPC RENAISSANCE HARDWARE
-Fuses legendary MPC production with the processing power of your computer
-Vintage Mode changes output sound character to MPC3000, MPC60 and more
-16 backlit genuine MPC pads, 16 Q-Link controls, and adjustable backlit LCD screen
-Classic MPC Note Repeat, MPC Swing and MPC transport controls
-MPC SOFTWARE for Mac or PC with 64-track sequencing capability
-Two XLR-1/4” combo inputs and dedicated turntable input
-Four-channel US B 2.0 audio interface and two-port US B 2.0 hub built in
-Up to eight pad banks―more than any other MPC ever
-Two MIDI inputs and four MIDI outputs
-Stereo 1/4” out, stereo assignable mix 1/4” out & S/PDIF I/O

MPC SOFTWARE
-64-track sequencing capability
-Massive 6GB+ sound library, including all of the sounds of the classic MPC3000
-Instant mapping and real-time adjustment of VST plug-ins
-Record each track as an MPC drum program, Keygroup program or VST plug-in
-Runs standalone and as VST, AU or RTAS plug-in
-Supports WAV, MP3, AIFF, REX and SND
-Supports samples and sequences from any MPC ever made
-Mac and PC-compatible

Preise und Details zu den anderen beiden MPCs gibts noch nicht, das dürfte sich aber spätestens in den nächsten Tagen ändern.

Akai

31 Responses

  1. sebastian

    wenn maschine für dich “suckt”, dann warte erstmal, wie sehr akai “sucken” wird. da muss man schon eine menge naive hoffnung haben, dass die bei ihrer desaströsen support-politik ein unternehmen mit tatsächlicher kommunikation wie ni in den schatten stellen wollen.
    letztendlich lebt akai nur noch von dem ruf, den lynn für sie aufgebaut hat. mpc 1000 und 2500 sind ohne jjos nichts.

    und das sage ich als ex-maschine und derzeitiger mpc 2500 mit jjos besitzer.

  2. soundgeklaut

    alles was nicht ohne rechner funzt “sucks” & ni support auch. ich bin gespannt und lass mir die vorfreude nicht nehmen

  3. Brotwurst

    > alles was nicht ohne rechner funzt “sucks”

    100% ack. diese kopierte kopie bietet nichts neues oder besonderes.

  4. tom

    ich sags Euch, mit geht der Rechner so auf den Sack.
    Den ganzen Tag hock ich vor dieser Kiste. Da hab ich keine Lust, auch noch meine Freizeit davor zu verbringen.

    Es stimmt schon, komfortabel ist die MPC in der Bedienung noch nie gewesen. Aber musikalischer als das Laptop ist sie allemal.

    Sehr sexy finde ich einfach die Idee, dass die neue MPC mit und ohne Rechner funktioniert. Und das “unkomvortable” lässt sich ja dann über die MPC Software machen, wenn es an der Hardware zu anstrengend wird.

  5. Brotwurst

    “Sehr sexy finde ich einfach die Idee, dass die neue MPC mit und ohne Rechner funktioniert.”

    Wo steht das? Aus den Specs auf der Akai Website geht das nicht hervor.

  6. sackeldud

    “Größtes Manko ist aber die Tatsache, dass die MPC Reneaissance keine vollwertige MPC im eigentlichen Sinn ist, sondern ledeglich ein Hardware-Controller, der nur in Verbindung mit einem angeschlossenen Computer, wie eine MPC reagiert und arbeitet.”

  7. Brotwurst

    Ich zitiere amazona: “Größtes Manko ist aber die Tatsache, dass die MPC Reneaissance keine vollwertige MPC im eigentlichen Sinn ist, sondern ledeglich ein Hardware-Controller, der nur in Verbindung mit einem angeschlossenen Computer, wie eine MPC reagiert und arbeitet.”

  8. Brotwurst

    oops – zwei Nasen, ein Gehirn. Also Doppel-Ätsch 🙁

  9. tom

    Tja, das wäre allerdings schade.
    Da muss man sich dann aber fragen, warum die soetwas entwickeln, wenn es die Machine von NI schon gibt. Weil dann – und jetzt gestehe ich ein, das überlesen zu haben – sind wir ja genau da, wo ich eben NICHT hinwollte. Und leider keinen Schritt weiter.

  10. Wurstbrot

    @Brotwurst: höflich bleiben, gell! 😉

  11. terry bell

    das baby kostet bestimmt zwischen 800 und 1200 euros

  12. seb

    noch mal: wenn für jemanden der ni-support suckt, dann hat er keine ahnung, wie beschissen akai ist. da gibt es KEINE kommunikation mit den usern. nur, wenn es darum geht, ein produkt zu promoten. danach sind sie wieder verschwunden.

    und “standalone” war schon bei maschine das missverständnis: das heißt nur, dass es nicht als plugin oder vst laufen muss, sondern einen eigenständigen software-sequencer hat. wenn es anders wäre, dann würde akai das viel heftiger promoten. DANN wäre es etwas wirkliches neues.

    maschine ist super. aber die frage ist, ob man mit hardware oder software arbeiten will. und da nützen alle features der welt nichts.

    somit sehe ich nichts, was jjos nicht besser kann. und die supporten die mpc wirklich!

  13. tom

    @seb:
    Mit den Support von NI hatte ich auch noch nie Probleme.

    Und ich geb dir recht, es ist eine Einstellungsfrage, ob Hard- oder Software. Darüber muss man eigentlich nicht streiten.

    Ich komm’ allerdings mit Hardware besser zurecht. Da kann ich mich besser auf die Musik konzentrieren. Manche Edit Funktionen sind an der Hardware aber schwer oder nur mit grossem Zeitaufwand zu realisieren (z.B. Songmodus !).

    Da wäre eine vollwertige MPC mit Software-Editor perfekt, um beide Präferenzen unter einen Hut zu bekommen.

    Frage an den/die Hersteller: Ist das denn wirklich so schwer zu realisieren? Und warum nennt Ihr einen Midi-Controller mit Audio/Midi “MPC”? Das führt doch per se zu Missverständnissen. Von meiner Auffassung des Akai Sortiments müsste das Ding “MPD_xx” heissen.

    Als einigen wir uns darauf: Akai hat zwei neue Midi Controller und einen dazu passenden Softwaresampler im Programm. Das ist jetzt natürlich etwas weniger medienwirksam.

    Wäre jetzt noch interessant zu wissen, ob die Akai-Software auch mit dem Controller von
    sucking Machine zusammenarbeitet. Oder war das jetzt die falsche Frage? 🙂

  14. seb

    @tom
    eigentlich müsste roger lynn akai verklagen. die reiten im grunde nur auf der reputation rum, die er ihnen mit top-hardware erarbeitet hat. das ist ja auch im video wieder deutlich.

    und du hast recht: man müsste es daher eigentlich mpd-renaissance nennen. aber da steht die marketing-abteilung dazwischen. und die sollten sich – laut bill hicks – sowieso selbst erschiessen, weil sie nur die dollars vor augen haben.

    was soll auch immer dieses gewäsch vor der “musikalischen revolution”? es ist ein gottverdammter sampler! da geht was rein und was raus und zwischendurch drückt man knöpfe. meine güte.

    also warten wir wieder auf roger lynn. der wird hoffentlich gerade an der arbeit zu seinem neuen sampler sein, nachdem er den drumsynth mit/für dave smith gemacht hat. auch davon erwarte ich keine musikalische revolution, aber dafür: gute verarbeitung, guter support, guter workflow.

    suck it!

  15. seb

    @tom
    nur zur sicherheit: mein kommentar ist nicht böse gegen dich gemeint, ok?
    aber sauer bin schon – auf akai. 🙂

  16. Guy Incognito

    @AKAI Support:

    Meine MPD 32 hat Zicken gemacht und ich hatte innerhalb von 24h kompetenten E-Mail Support.

  17. tom

    @seb
    …hab ich auch nicht so verstanden, sondern freu’ mich über konstruktiven und kritikfreudigen Austausch.
    Obwohl mein erstes Posting alles andere als das war. Aber irgendwie muss man ja mal ins Thema einsteigen, oder? 🙂

    Ich hack jetzt erstmal weiter auf der MD rum. Und freu mich, dass ich keine MPC kaufen muss.

  18. seb

    @guy incognito
    der hardware support in deutschland für defekte mpcs – der übrigens seit jahren an eine externe firma ausgelagert ist und nicht bei akai direkt stattfindet – ist auch ok. ich meine den support des betriebssystems. die kommunikation mit den usern. im mpc-forum ist mal ein offizieller aufgetaucht. der war nach dem ersten hype um die mpc 5000 (die ja nur eine mpc 3500 ist) ganz schnell wieder weg gewesen.

    das ist kein vergleich mit ni. natürlich gibt es die hoffnung, dass sich das ändert. aber dafür gibt es rein gar keine basis aufgrund der jahrelangen erfahrung.

  19. Cyph3r

    @tom

    Das Ding heisst zwar MPC ist aber kein “Midi Produktion Center” sondern ein “Music Production Controller”

    Ich bin sehr an dem Ding interessiert, als Ergänzung zu meiner 2000 xl. Akai sagt dass ich meine alten 2000 xl Dateien mit der Software bearbeiten kann. Aber wie schaut es umgekehrt aus? Kann ich nachdem ich die Dateien bearbeitet habe sie auch in einem Format speichern dass ich sie auf der 2000 xl wieder öffnen kann? Oder kann ich mir die Programme mit der SW zusammenstellen um sie dann auf der 2000 xl zu spielen?
    Höchstwahrscheinlich nicht.

    Zur Ergänzung: Warum sollte jemand so etwas machen wollen, diese umständliche Arbeitsweise wählen?
    Ganz einfach, ich mag den Sound der alten MPC. Ich bin mir ziemlich sicher dass der “Vintage Mode” nur PR ist und sicher nicht den warmen Klang der alten MPCs erzeugen kann.