Der MungoSync2 hat nur eine Funktion : die MIDI – Clock immer weiter laufen zu lassen.
Praktisch zum Beispiel beim Liveset, wenn man sonst alles kurz stoppen muss, um ein Gerät, das den Song wechselt, nicht mehr synchron läuft oder nachladen muss wieder an den Start zu kriegen.

von Benjamin Weiss aka Nerk


Neben dem Stromanschluss für das externe Netzteil gibts 3 mal MIDI (einmal IN, zweimal OUT) und einmal Sync, das wars auch schon an Anschlüssen. Oben drauf schliesslich eine LED und der komfortabel große Game Show – “Ichweisses” – Knopf in signalrot. Das Prinzip ist einfach: die über den MIDI Eingang kommende MIDI – Clock wird an die zwei MIDI Ausgänge und den Sync Ausgang geschickt. Erstes mal auf den Knopf drücken: MungoSync2 wird gestartet und gibt ab dem nächsten Takt die Clock weiter an die Ausgänge. Zweites mal drücken: die Clock wird für die Ausgänge gestoppt. Drittes mal drücken (nach dem Nachladen zum Beispiel): nach einem Takt laufen die angeschlossenen Geräte wieder synchron zur Masterclock los. Das Ganze funktioniert tadellos und dient mit dem Syncausgang auch als MIDI zu Sync Adapter für zum Beispiel die 808 oder die 303. Viel mehr gibts dazu eigentlich nicht zu berichten, außer dass der Preis vielleicht ein wenig hoch ist (die MungoSync2s werden allerdings einzeln in Handarbeit gefertigt) und dass der Hersteller Mungo Enterprises ansonsten auch eine Menge verschiedene 606 – Modifikationen, diverse Midifizierungen für ältere Synths und VJ Equipment baut.

Performance: *****
Preis / Leistung ***
Bedienung *****
Preis: 179,- Euro

Mungo Enterprises
Vetrieb: SchneidersBuero