Synthesizer selber bauen


Die Synth-Bastler von Leaf Audio sind zurück. Schon auf den Musiktechniktagen 2010 haben sie gezeigt, wie leicht es mit der richtigen Anleitung ist, einen eigenen Synthesizer oder Hardware-Effekt zu löten.

Hier geht jeder mit einem netten neuen Spielzeug nach Hause. Und das ganz ohne Vorbildung. Nur den Lötkolben und die Teilnahmegebühr müsst ihr selbst mitbringen.

Hier eine kleine Übersicht über die einzelnen Geräte, die in dem Workshop gebaut werden können:

Noisefoc: Der „Noisefoc“ hat 3 Oszillatoren, welche sich gegenseitig modulieren können. Zur Steuerung der Tonhöhen werden Potis und ein Lichtwiderstand benutzt, über welchen das Gerät auch mit Lichtquellen wie Taschenlampen etc. steuerbar ist. Ein Chaos-Regler lässt die Schaltung bei Bedarf vollends aus dem Ruder laufen und produziert sexy Noise. Zwischen tiefen Drones, sägendem Noise,und rhythmischem Klacken geht so einiges. Der Ausgang ist als 6,3mm Klinke ausgeführt, das Teil läuft mit einer 9 Volt Batterie. Mit der optionalen Click-Clack Erweiterung kannst Du die Kiste in eine Click-Clack Rhythmusmaschine verwandeln.

Bumsss: Unser Flaggschiff “Bumsss” ist ein Vertreter einer fast vergessenen Gattung der Drum-Synthesizer. Er hat einen eingebauten Schlagschallwandler, ein leichter Schlag auf das Gehäuse löst den Ton aus. Eine Hüllkurve steuert Tonhöhe und Länge des Klanges. Mit einem vielseitigen LFO und einem Rauschen sind 2 weitere Modulationsquellen an Bord, die alles von leichten Vibratos bis hin zu heftiger Frequenzmodulation erlauben. Ob als Livemaschine oder als Samplefutter für Dein Studio, der „Bumsss“ kann alles von synthetischen Bass Drums und Snares über HiHats bis hin zu Synth-Effekten. Tipp für die Freaks unter Euch: Der Bumsss kann Gate und CV verarbeiten, sodaß er nahtlos in andere analoge Systeme zu integrieren ist! Ebenso kann man ihn über ein Audiosignal triggern und ihn somit ohne Midi und Firlefanz in Programme wie z.B. Ableton oder Logic einbinden.

Fuzz-O-Mat: Unser „Fuzz-O-Mat“ ist die Todespeitsche des Herrn, getarnt als Brotdose. Ein verdammt heftiger Verzerrer, welcher gut für Beats & Synth, aber auch für Bass & Gitarre geeignet ist. Der „Fuzz-O-Mat“ verfügt über einen 6,3mm Klinken Ein- und Ausgang, sowie fünf Bedienelemente zur Steuerung des wirklich vielseitigen Sounds. Wer auf den Sound der amerikanischen Kult-Firma Metasonix steht, wird auch den kranken Sound des „Fuzz-O-Mat“ lieben.

Hier gibt es einen ausführlichen Test zum Fuzz-O-Mat.

Der Workshop findet am 24.08. von 15:00-18:00 Uhr und am 25.08 von 10:00-13:00 Uhr statt.

Preis für ein Tagesticket:
15 Euro

Preis für die Bausätze:
Noisefoc und Fuzz-O-Mat kosten 40 Euro, der Bausatz für den Bumsss kostet 75 Euro.

Eine Anmeldung zum Workshop erfolgt hier über die Leaf Audio Homepage.

Musikbunker Aachen