Neues von Akai: MPC 5000, MPD32, XR20

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Das, muss ich ehrlich sagen, hatte ich nicht erwartet. Vor ein paar Tagen hieß es von einem Akai – Mitarbeiter lapidar, es würde da auf der Namm etwas neues vorgestellt und so wie er klang hatte ich eher mit ein paar neuen Controllern a la MPK49 (in anderen Größen vielleicht) gerechnet. Aber so kann man sich irren: vorgestellt wurde die neue Flaggschiff MPC 5000, dazu gibt es noch einen neuen Drumcomputer XR 20 (der Name erinnert nicht umsonst an den XR 10) und den Nachfolger des MPD 24, den MPD 32.
Die MPC 5000 ist die erste MPC, die auch Harddiskrecording und Streaming kann und einen internen Synthesizer mit Arpeggiator besitzt.

Weitere Spezifikationen:

– Virtuell-analoger Synth mit Arpeggiator und 300 Presets
– Direkte Audioaufnahme von 8 Spuren auf die Festplatte mit Hard Disk
– Über 40 neue Effekte des modularen 4-Bus Effektprozessors
– Master Compressor und Equalizer
– Eingebaute Festplatte
– Optionales CD-R/DVD Laufwerk
– USB 2.0 Port zum Anschluss an einen Computer
– CF Type-2 Card Slot (bis zu 2GB)
– Chop-Shop 2.0 – zerlegt einen Stereoloop in einzelne Samples mit automatischer Padzuweisung
– Patched Phrases – erzeugt mehrere Splits in geloopten Samples zur genauen Temposynchronisation ohne Tonhöhenänderung
– Continuous Sample Track – gewährleistet die perfekte Synchronisation von Samples unabhängig vom Start des Beats innerhalb eines Loops
– 12 Q-Link Controller zur internen Automation, externer MIDI-Steuerung und schnellen Parameteveränderung
– Großes, klappbares 240 x 128 Display mit Hintergrundbeleuchtung
– ADAT Optical Ausgang
– 10 eingebaute analoge Ausgänge, plus 8 ADAT Optical und Stereo S/PDIF Digitalausgänge
– Neues Multimode Filter
– Zwei MIDI Eingänge und vier MIDI Ausgänge
– Turntable Phono Eingänge mit RIAA Vorverstärkern
– XLR/6,3 mm Klinke Comboeingänge mit Mic/Line Signalumschaltung

Und hier noch das Promovideo:

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Die XR20 ist ein klassischer Drumcomputer mit Drumsamples, ein paar Stabs und auch ein paar Synthesizerpatches. Sie besitzt einen Mikrofoneingang (allerdings nur zum Mischen und nicht zum Sampeln) sowie die integrierten Effekte Reverb, Kompressor und EQ.

Weitere Spezifikationen:

– 99 Preset Patterns und 99 User Patterns
– LCD mit Hintergrundbeleuchtung
– Hintergrundbeleuchtete Pads, die dem Beat folgen
– Pattern Play Modus – Die verschiedenen Pads können unterschiedliche Patterns triggern
– Drum Roll / Note Repeat Feature
– Betrieb mit Batterien und Netzteil möglich

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Der MPD32 bietet alles, was der MPD24 konnte, wurde aber in der Funktionalität noch erweitert:

– 16 anschlag- und druckdynamische Pads im MPC2500 Style
– 4 auswählbare Pad Bänke für insgesamt 64 Pads.
– 16 Levels und Full Level Funktionen wie bei einer MPC.
– MIDI synchronisierbares NOTE REPEAT Feature mit Swing und Time Dimension
– 3 Bänke mit 8 frei belegbaren 45mm-Fader übertragen MIDI CC-Daten
– 3 Bänke mit 8 frei belegbaren Endlosdrehreglern
– Transportsteuerung – REW, FF, STOP PLAY und REC Tasten übertragen MMC oder MIDI CC Daten zur DAW/Sequencing Software.
– MIDI und/oder USB-Betrieb
– Stromversorgung über USB (oder optionales AC Netzteil)
– Editor Librarian Software für Mac und PC wird mitgeliefert

Die Preise und Verfügbarkeiten stehen noch nicht fest, wir halten euch aber auf dem Laufenden.

Akai

12 Responses

  1. lostinspace

    wau,.wenn da jetzt noch schnelll ein findiger Japaner ein neues
    Os schreibt….crazy!
    Für einen Maulwurf wie mich ist so ein Display ein wahrer Segen.

  2. Hellraiser

    Oh Mann, und ich dachte ich hätte das Thema MPC seit der 4000 (*wink Dr.W remember MPC Slam 😉 und ihren Bugs sowie falschen Ankündigungen von Akai hintermir gelassen, aber in dieses Baby hab ich mich spontan verliebt. Ich brauch die 5000 Hiiiiiiiiiiiiilllllllllllffffffffffffeeeeeeeeeee

  3. dr-w

    erstmal guckn was die suesse kosten soll….

    und wielang es dauert bis sie bugfrei laeuft….

  4. Hellraiser

    Ich weiss was Du meinst, oh ja 😉 Hab gerade gelesen das Sie 3.500 Dollares kostet, nicht wirklich schlimm bei dem aktuellen Dollarkurs. Sollte der VA wirklich so gut klingen wie das kurze Demovideo zumindest vermuten lässt (Ich sag nur Filter !) wird es mal wieder Zeit für einen deftigen MPC Slam *fg* Dann noch den FR XS dazu und das ganze sollte vom feinsten rocken….

  5. Hellraiser

    Noch bessere News: Hab gerade gesehen das die 5000 in den US schon für 2.499 Dollar zum preoder steht, scheint also doch erschwinglich zu werden, auch wenn 192 MB RAM und 16 Bit nicht mehr so aktuell sind scheint sie doch ein nettes Tool für uns elektonik Frickler zu werden 🙂

  6. dr-w

    192 mb ram?
    :S

    ich hatt ja auch 500 gehofft….
    :S

    aber wenn das streamen von hd / sd card wirklich reibungslos funktioniert dann sind 192 mb auch ok…

  7. Hellraiser

    Wenn die das mal nicht wieder versabbeln wie bei der 4000. Genau das Streaming war für mich der Grund wieso ich eigentlich nie wieder Akai kaufen wollte, erst gross Ankündigen und dann nie implementieren. Nja was solls die 5000er ist geordert *g*

    Gruss nach Cologne

  8. maxillaa

    das wars…immernoch 16 bit,wieder keinen monitor anschluss,kleines display,diese ekeligen china-spielzeug plastik knöpfe und dials.uninspirierte features wie nen synth(bitte lasst das dave smith machen..)und ne üble aufpreispolitik.fazit :danke nein!
    wer ne mpc will muss immer noch nen MIDI PRODUCTION CENTER kaufen !
    achja,wartet bis ihr den support von akai braucht,spätestens dann habt ihr die nase voll…

  9. Metzger H.

    maxillaa, billig fühlt sich die 5k überhaupt nicht an!

    fragt sich wann endlich das neue OS raus ist, die maschine ist geil!!!