Mach mich an, mach mich aus

Dicer heißt das kleine bunte Etwas, mit dem Novation dem Digital-DJ die Arbeit erleichtern will. Der Aufsatz, der sowohl auf Plattenspieler als auch auf CD-Player passt, bietet noch besseren Zugriff auf die Loop- und Cue-Funktionen von Serato Scratch Live. Ausgeliefert wird der Dicer immer im Doppelpack.

Dank der Soft-touch-“Dice-Tasten“ mit mehrfarbiger Hintergrundbeleuchtung liefert Dicer jederzeit die optische Rückmeldung von der Software in Echtzeit. Dicer passt optimal in den Platz des Single-Adapters auf einem 1210er Technics. Ob bei Battles oder im Standard-Einsatz, Dicer fügt sich ergonomisch in jedes Turntable-Setup ein und auch der Betrieb mit nur einem Plattenspieler ist kein Problem, denn dann wird der zweite Dicer einfach auf dem Laptop montiert. Mit einem Dicer auf der Ecke eines Turntables, CD-Players oder Laptops haben DJs die sofortige Kontrolle über Cue-Punkte, Loop-Roll und Auto-Loop in Serato. Damit werden ganz neue Tricks für ein Set möglich, ohne auch nur ein einziges Mal den Computer bemühen zu müssen. Ein Paar Dicers belegt nur einen USB-Anschluss, das mitgelieferte Miniklinkenkabel stellt eine Datenverbindung zum zweiten Dicer her und versorgt diesen auch mit Strom. Dicer ist ein class-compliant MIDI-Controller, der ohne weitere Installation an PC oder Mac eingesetzt werden kann. Als Standard-MIDI-Gerät können die Dicers so programmiert werden, dass sie jede MIDI-kompatible Software wie Native Instruments Traktor, Ableton Live oder Propellerhead Reason steuern. Mit der Shift-Funktion von Dicer lassen sich bis zu 60 MIDI-Zuweisungen festlegen, um alles vom Effekt-Plug-on über Software-Sampler und –Instrumente zu steuern.

Anfang Juli soll Dicer ausgeliefert werden, der Preis liegt bei 89 Euro
UPDATE:
Novation hat uns wissen lassen, dass der Preis bei 111 Euro liegt, der Straßenpreis bei 99 Euro. Die gute Nachricht ist, dass Dicer ab sofort verfügbar ist.

Novation

4 Responses

  1. Ed Gub

    Hmm, so langsam erinnert mich die ganze Controller-Geschichte ein bisschen an diese Pseudo-Auto-Tuningteile… wisst ihr was ich meine: Wie wenn man zum ATU geht und da an der Kasse noch nen Schaltknauf in Golfball-Optik, ne Fußmatte in Stahlblech-Design und nen anklebbarer Auspuff mit Chrom-Lakierung rumliegt. Nix, was die Möhre wirklich schneller rutschen lässt, aber ganz viel vermeindliche Individualität… und eine riesen Umsatzquelle.

  2. hhh

    yo, ich wollte auch gerade sowas schreiben. serato hier, controller da …..

  3. Pocket Control

    Ich kapiert nicht so recht was das macht.

    Und wozu diese Würfel-Metapher?

  4. Ed Gub

    @pocket control
    nun, die dienen einfach der Unterscheidbarkeit – abfeuern kann man damit entsprechend Cue-Punkte, Loops oder eben auch selber was zuweisen. Aber auch ich finde dass hier fast alles besser ausgesehen hätte als Würfel-Zahlen. Ich meine Himmel: Hier geht es um DJ-ing – ‘hmm, welchen Cue-Punkt nehm ich den heut… ach ich lass das Glück entscheiden’… LOL