Analoger Synthesizer mit kreisförmigem Stepsequenzer zwitschert gut und blinkt ordentlich

Kleine Morgenportion Acid gefällig? Der Seeq-It von Unatronics ist ein Analogsynth mit kreisförmigen 8-Step – Sequenzer (wie wir das zum Beispiel schon von Future Retros ORB und von der Revolution her kennen), der mit einem LFO für Pitchmodulation, CV In und Out sowie einem Eingang für Audiosignale aufwartet, mit denen sich Frequenzmodulationen erzeugen lassen. Soweit die Kurzfassung, aber das Video sollte alles weitere klären.

Preis: 195 Dollar

Unatronics

11 Responses

  1. tom

    das ist ja schonmal gut.
    aber ohne midi und speicherbaren programmen leider nicht wirklich produktiv, oder?

  2. df

    Faszinierend, wieviele DIY-Videos in letzter Zeit auftauftauchen, in denen Leute Sachen machen, die es schon in den 60ern gab… *gähn*

  3. tom

    @ 19-zoll stammtisch
    grundsätzlich hast du da natürlich recht. 🙂
    aber ich mag halt nicht nur jammen, wenn das auch super spass macht.
    wenn man an liedern arbeitet ist es halt einfach gut, wenn sounds und/oder sequenzen wiederherstellbar sind. andererseits ist der preis für das gerät schon echt moderat und es wäre
    bestimmt teurer mit den zusätzlichen features.

  4. tom

    @ df:
    na dann mach doch DU mal was Neues, Schlauberger

  5. Tmo

    Ich ziehe mein Hut vor den ganzen DIY-Frikklern die ihren Idealismus nachgehen und ihre eigenen Synthesizer bauen. Es gibt halt genug Leute die zu Hause gerne mit diesen Bliep- und Brumm-Sounds ihre Freundinnen und Nachbarn nerven. Aber taugen die Geräte wirklich zum Musik machen? Die Antwort lautet wohl “nein”. Es gibt nur wenige DIY-Projekte die überhaupt Erfolg auf dem Markt haben/hatten. Siehe Elektron (SID-Station). Ein kleiner Kreis von Verrückten wird es natürlich immer geben.

  6. nerk

    also nur weil etwas kein midi hat, ist es nicht unbrauchbar, auch wenn man nichts cv-fähiges hat, kann man immernoch audio reinschicken.

  7. tom

    @ nerk
    sicher, man kann die sounds mit dem rechner aufnehmen oder sonstwie sampeln.
    aber es wär halt einfach mal zu geil einen kleinen synthie mit sequenzer zu haben, der stand
    alone funktioniert und aber trotzdem in ein midi-setup integrierbar ist. was gibt es da bisher?

    Monomachine: teuer, kompliziert
    Electribe MX1: Monophon, klingt nicht besonders dolle
    Yamaha AN1: schwer zu bekommen, nur 16 Steps
    MFB Synthies: übles Interface, kein live Sequenzing möglich
    Alesis Micron: kein wirklicher Sequenzer, nur Appregiator.

    und natürlich die Sachen von Future Retro. Da weiss ich aber nichts drüber.

    Insofern finde ich schon, dass ein solches Gerät in eine Marktlücke trifft. Wenn da halt jetzt noch die entsprechenden Anschlüsse dran wären – ein Traum. So ist es halt nur für die hälfte der Leute interessant.

    Was meint Ihr?

  8. Tmo

    @tom

    Oh Mann….. Also, die Electribes (MX/SX) sind mehr Groovebox, also Synthie und Drummachine in einem und spielen jeweils auch Stereosamples. Die Monomachine ist für den Funktionsumfang auch nicht komplizierter als andere Synthies! Wenn man das Prinzip verstanden hat, ist das DER Synthesizer für Live-Anwendungen.
    Das Gerät da oben haut ganz bestimmt in keine Marktlücke. Sieht für mich sowieso stark nach dem Future Retro Revolution aus … mit MIDI versteht sich. Klingt auch besser.
    http://www.youtube.com/watch?v=b-9Gi0C8KcY&feature=related

    Ich glaube was du brauchst ist eine MPC.

  9. chester

    @Tmo…….. robert moog war auch ein DIY-Frikkler