Serato & Ableton präsentieren The Bridge

Die Grenzen zwischen Live-Act und DJ verschwimmen immer weiter: ab heute kostenlos zu haben für alle registrierten User von Ableton Live 8.2 und der Serato Scratch Live Hardware ist die Kooperation von Ableton und Serato The Bridge. Damit lassen sich sowohl Serato DJ-Performances als Live Set aufnehmen, als auch Live Sets auf eines der Serato-Decks legen und steuern. Mehr dazu demnächst im Test bei uns.

The Bridge

3 Responses

  1. Arne Bense

    Grundsätzlich richtig erkannt, da sind andere Magazine teilweise noch nicht so weit. Den ganzen Zusammenhang trifft das aber nicht. Richtig müsste es heißen: Die Grenzen zwischen Live-Act und DJ verschwimmen WIEDER. Die ersten Reproduktionsmedien (Phonograph, Grammophon) wurden noch als “Universalinstrumente” wahrgenommen und hatten deutlichen Aufführungscharakter. Es ist schade, dass die aktuelle elektronische Musikkultur ihre Geschichte nicht kennt, da sind die guten, alten, vermeintlich verstaubten Universitäten und Hochschulen doch noch einen Schritt weiter.

    Ein sehr guter, grade erschienener Artikel zum Thema stammt von Rolf Großmann (Universität Lüneburg):

    Großmann, Rolf (2010): Distanzierte Verhältnisse? Zur Musikinstrumentalisierung der Reproduktionsmedien; in: Harenberg, Michael; Weissberg, Daniel (Hrsg.): Klang (ohne) Körper. Spuren und Potenziale des Körpers in der elektronischen Musik. Bielefeld: Transcript.

    Ich habe über dieses Thema gebloggt, das zweite Mal mit Zitaten aus dem genannten Artikel

    http://www.therestlessmachine.de/?p=403&bookmark

    http://www.therestlessmachine.de/?p=530&bookmark