...und er ist gleich ausverkauft

Endlich: Teenage Engineerings OP-1 Synth ist fertig und wird ausgeliefert. Leider ist die erste Charge auch schon weg, wer also noch einen haben will, sollte sich schleunigst auf ihrer Webseite anmelden. Hier nochmal ein Video das die wichtigsten Features zeigt:

Preis: 799 Euro

Teenage Engineering

14 Responses

  1. Timo

    Wieder übelster Geek-Faktor! 800,- Euro für eine digitale Kiste die Midi-ungesynct daherkommt?! Ohne das farbenprächtige Display und die wirklich gelungene anspruchsvolle Darstellung der Parametereinstellungen, würden die Leute nicht mal 200,- dafür auf den Tisch legen. Verstehe den Hype irgendwie nicht …

  2. jens

    kein midi?
    unbrauchbar wuerde ich sagen obwohl das was raus kommt schon sehr interessant klingt.

  3. Geekor

    Scheinen schon jetzt eine Menge gute Ideen drin zu stecken, bin gespannt was zukünftige Updates noch so alles bringen.
    Auf Midibuchsen kann das Teil gut und gerne verzichten, die anvisierte Zielgruppe bindet Ihre Soundtoys eh per USB ins Setup ein.

  4. df

    @ timo: hast recht. zu sehr gehyped. was man für das geld alles kriegen kann…

  5. df

    nachtrag: was ist jetzt eigtl mit der haltbarkeit von oled-displays. nach nem halben jahr das ding unbrauchbar, oder wie? soll ja nicht so gut darum bestellt sein

  6. Stefan

    Die Parameterdarstellung ist wirklich sehr innovativ. Da können sich andere Firmen ruhig eine Scheibe abschneiden. Das wird den Endpreis auch gut in die Höhe getrieben haben. Mir persönlich zu teuer für die Möglichkeiten.

  7. putzi

    AMOLEDs haben mittlerweile eine Haltbarkeit von bis zu 40.000h, wobei dann nicht die OLEDs aussteigen, sondern nur bis dahin statistisch die Hälfte ihrer Helligkeit einbüßen.
    Wenn das bei der Entwicklung bedacht wurde, müsste eigentlich eine adaptive Helligkeitsregelung, die an die Betriebszeit gekoppelt ist, implementiert sein. Das ist natürlich rein spekulativ, wäre aber eigentlich Stand der Technik. (Habe selber embedded Displaytreiber für AMOLEDs entwickelt..) Hintergrund ist, dass die Gehäuse eben nicht ganz 100%ig hermetisch dicht sind, sondern sich das ein oder andere O2-Molekül doch ins Displayinnere verirrt und dadurch Oxidationsprozesse an den OLEDs verursacht, welche die Eigenschaften dieses Pixels verändern bzw. die Helligkeit herabsetzen.
    Viel gravierender ist eigentlich aber die Verfügbarkeit der Displays. Da im Zuge der Wirtschaftskrise mehrere AMOLED-Fertigungsstrecken in Asien dicht gemacht wurden, haben die teilweise Lieferzeiten von bis zu 20 Wochen oder bestimmte Displaydiagonalen (meist unter 3″) wurden gleich mal abgekündigt. Will damit sagen, dass aufgrund dessen, die Lieferzeit für den OP-1 u.U. auch lange dauern könnte, wenn die 1.Charge verkauft ist.