Broque-Neuzugang Ronny fand seinen Weg zu uns vom Studium der Jazz-Gitarre in Rotterdam über die Produktion von Klingeltönen bis hin zum sehr facettenreichen Sound seiner aktuellen EP bei uns. Und die überrascht mit zwei Tracks, die jeder für sich genommen schon einen sehr bunten und kompakten Strauß an Einflüssen und Reminiszenzen offenbaren. „Our Father“ startet mit geradlinig marschierenden EBM-Bassdrums, die so auch auf einer New Order-Platte nicht überraschen würden, dann aber von von sakralen Orgeln, Gesängen, verspielten Hooks und Spoken Words konterkariert werden und zu einem sehr originellen Genre-Hybriden verschmelzen. „Babe“ ist eine tollkühne Mischung aus R&B-artigen Vocals, bleepigen Sounds und knalligen Beats, die man in dieser neon-pink strahlenden Kombination vielleicht noch am Ehesten auf alten Khan & Walker-Platten vermuten würde. Musik für die David Lynch sicher bald ein passendes Video drehen wird und die zugleich sowohl sehr direkt als auch surreal daherkommt und ohne jegliche Berührungsängste mal eben alle Genregrenzen aushebelt.

 

  1. our father
  2. babe
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