Über einen Zeitraum von fünf Jahren hat 20.SV a.k.a. Osman Arabi im libanesischen Tripoli und El Mina Stahl- und Eisenobjekte zu digitalem Staub und Kiesel zermahlen, zu glitzerndem Sand und fließendem Beton, bis auch der letzte Farbeinschlag Neubauten oder wieder aktuell auch Arovane aus ihnen entwichen ist und nur noch sonnengebleichtes, krisselndes Grau den Doom-Topf füllt. Das Ganze auf mittlerer Flamme eine halbe Stunde aufgekocht, bis es in der Küche stürmt: davon könnte im Raster-Noton-Viertel jeder satt werden. Aber dann: Auftritt Gast-Koch Alan Dubin aus New York, eben noch am Herd mit Äänipää (also O’Malley und Vainio), der auf Arabis Höllenbrettchen noch lebendig auf Bissgröße geschnippeltes “Repent!”-Gekrächze erster Güteklasse dazugibt. Die Folge? Man wird davon besoffen und isst so lange weiter, bis man platzt. Raffiniert! Der exzellente Laden, der uns das Meisterstück an den Tisch liefert, hatte übrigens drei Jahre zu und gehört Gert-Jan Prins. Was macht der eigentlich?
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multipara

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