“mst” ist wie ein Tag im Warteraum der Schwarzen Hütte aus Twin Peaks. Dort tanzt ein Zwerg zu jazzigem Vierviertel-Zeug, eine schöne Frau versucht bei zerzausten Saitenklängen ihre Reize auszuspielen und ein großer schlacksiger Mann mit langem Lockenhaar beobachtet schelmisch grinsend das ganze Prozedere während er zu verspieltem Deep-House summt. Die Zeit scheint keine Rolle zu spielen. Und doch schwankt sie, bringt einem aus dem Konzept und lässt am eigenen Misstrauen zweifeln. Dabei ist es vollkommen unbegründet, das Misstrauen. Denn anders als in der schwarzen Hütte braucht man mit diesem liebevoll extradimensionalen Kuriositätenkabinett nun wirklich nicht zu hadern, sondern sollte sich stattdessen von ihm an die frisch eingecremte Clown-&-Sunset-Hand nehmen lassen. Martin Gretschmann weiß schon, was er macht. Egal, wer er gerade ist.
http://www.clownandsunset.com
ck

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