Das ist eine dieser Platten, die man jeden Tag zu seiner Lieblingsplatte erklären könnte, jedenfalls ist es bei mir so. Und die Tracks sind dazu noch so unterschiedlich, dass man es kaum versteht. Auf “Blindhouse” shuffeln die Beats schon durch so warme und tief gezogene Effekte, dass einem ganz warm ums Herz wird, noch bevor überhaupt was anderes da ist. Und dann will man auch nichts anderes mehr. Extrem locker kickende Bassline, ein paar angerissene Vocalreste, die eigentlich nur fragen warum man sich so gut fühlt, was man ja gerne macht, wenn alles stimmt. Redundant sein bis ins letzte, ein wenig falsches Piano und pulsieren im Schnee. Deepester Housetrack des Jahres. Nur mindestens 5 Minuten zu kurz. Ach, und der Hit kommt erst noch, und mit ihm kommt meine endgültige Überzeugung, dass Bleeps wieder da sind, der Sounds dieses Winters. Unbedingt. “Blindhouse” heisst es, und es klimpert so überzeugend los, dass man ganz ergriffen ist, wenn einen die in Basslines verpackten Pianos eiskalt mit ihrer extrem konzentrierten Energie so erwischen, dass man erst mal sprachlos bleibt. Ein Hit der sämtliche Ponys mit links überholt. Grosse Platte.
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bleed

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