Es gibt ja diese Menschen, die die AUX-Wege prinzipiell komplett aufdrehen und somit den guten, alten Quadraverb-Hall über einfach alles drüberlegen, was da rauskommt, aus dem Pult. Ein bisschen macht Adam Johnson das auch so. Bei seinen sehr ambienten Tracks funktioniert das nicht wirklich und geht eher nach hinten los. Ein bisschen diffus eben. Undurchsichtig. Aber dann. Und wie. Einfach so. Mutation. Express nach Detroit. Adam Johnson ist eigentlich ein flirrender Oldschooler, der mit dem britischen Wissen um Sampling und Soundarchitektur wieder zurückkehrt nach 2030 Grand River, um dort auf den Bus zu warten. Dabei geht die Sonne unter und die Schokokekse schmecken super. Sehr behutsam schält Johnson die Tracks aus ihren Hüllen, strahlt sie freundlich an und denkt an ’92, als es noch egal war ob Detroit oder Warp in das Vinyl eingeritzt war. Manchmal ist Stillstand genau das, was alle brauchen.
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thaddi

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