Wenn es nicht so gut wäre, könnte man das fast tragisch finden. Da findet doch Laurent Garnier nach vielen, vielen Jahren wieder zu seinen Technoanfängen zurück und rockt uns mit einem 303-Bassline-Trancetechnotrack zurück in die Zeit, als die Welt noch aus analogem Equipment bestand, erzählt uns einen von der Reise zu den fernen Planeten und lässt die Detroit Strings in die Zukunft streben, die längst unser aller Vergangenheit ist (naja, ein paar Indieschnuffis ausgenommen). Eigentlich klingt das alles so, wie er auch am liebsten auflegt, ist also grundehrlich auf beiden Tracks und lustigerweise so altmodisch. Das ist nicht nur grade auf dem Dancefloor höchst beliebt und auf schon fast komische Weise deep, sondern auch irgendwie ein Dokument dafür, dass die Zeit einfach nicht vorankommen muss, um weiter zu kommen. Schön. Red Planet grüsst.
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bleed

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