Doch, klar denke ich bei dem ersten Track der EP an Twinpeaks. Eisig, kühl, schwermütig bis ins letzte Detail hat er alles, was auf seiner letzten EP für Shitkatapult unterkühlt klang hier in die fliessende Breite einer inneren Morbidität brodelnder Hitze umgewandelt, die sich in Weiten hinausreckt, in denen man nur scheitern kann. Irgendwie tragisch manische Platte, auf der die Echos klingen wie Fetzen von Haut, die von der Seele abgesprengt werden, und jede Melodie erst mal soviele Erdumrundungen mitgemacht hat, dass sie ganz erschöpft ist und jedesmal wie durch ein zufälliges Glück doch den Bogen findet. Vier Tracks, die, wenn man genau hinhört, diesen speziellen, klirrend deepen Sound von Anders Ilar haben, aber dennoch völlig überraschend orchestral klingen. Wir vermuten mal, er hat die ein oder andere Arvo Pärth Platte zuviel gehört.
http://www.shitkatapult.com
bleed

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