Irgendwie kaum zu sagen, warum Festplatten-Releases immer so trocken klingen. Und dabei in der letzten Zeit dennoch irgendwie so nach einem großen pumpenden rotblühenden Herz klingen. Schwer staksig auch diese EP, knorrig in den Beats, säuselnd aber von Anfang an und man spürt schon, dass sich da wieder einer dieser Breakdowns aufbaut, dem keine noch so dünnen Synth-Strings zu schwärmerisch sind, um einen mit großem Gefühl zu überschwemmen. Auf der Rückseite dann trockener (klar, der Track heißt “So.Ba”) und endlich auch wieder mal ein Grund, Festplatten für ein Minimallabel zu halten. Richtig schwermütig-schwerenötermäßig wird es dann noch mal auf “Myschkin” und – ganz anders als man es vielleicht von dem Titel der EP erwartet hätte – ist “Wo die Wilden Kerle wohnen” irgendwie ein Märchen geworden.
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bleed

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