Musik, wie man sie sich von der Platte vom Flohmarkt erhofft, die außer einem absurden Cover zunächst nichts anzubieten hatte. Aber das hier ist neu! Ariel Pink gestattet uns einen Blick in sein Innenleben und das ist vollkommen frei von Berührungsängsten mit den Siebzigern. Nahezu gänzlich von ihm allein eingespielter LoFi-Psychedelic Rock, der straight voran geht und ohne seiriges Gitarrengewichse auskommt, sondern mitreißend, poppig, spacig und sexy rüberkommt. Musik, die einen an David Bowie, The Cure oder Amon Düül denken lässt und Lust auf Drogen oder Sommer macht. Vermutlich also kein attraktives Angebot für verpixelte Kids und deren Sucht nach Realität. Wahrer Glamour ist jedenfalls so bunt wie die Tracks hier und dabei genauso offen, verletzlich und riskant wie das Leben sein sollte. Worn Copy ist so konsequent old-school, dass es sogar ein Lyricsheet gibt – und das ist, nicht ganz ohne Grund, so out wie ein Leben ohne Mobile.
http://www.paw-tracks.com
pp

Leave a Reply

Your email address will not be published.