Diese A-Seite kann ja vor Kraft kaum laufen: Die Bassdrum hat Testosteron gefressen, doch dank der verwaschenen Dubs und Sounds wird das noch eine höchst stimmungsvolle Sache. Vordergründig agieren die Synthies – und wie die über diese brachiale Soundarchtektur hinweg wehen: Wie der Klang der einsamen Mundharmonika im Italowestern, nur gänzlich uncheesy und dabei ganz großartig. Die B-Seite hat so eine twisted Robert-Hood-Melodie, ist aber in erster Linie damit beschäftigt, finster dreinzuschauen. Dann tauchen auch noch free-jazzige Vibraphon-Versatzstücke auf. Gottseidank ist der Sommer vorbei. Ziemlich eindeutig der beste Release auf Frozen Border bisher.

blumberg

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