Ich und meine Vermona hat sich endgültig ausgequäkt. Barbara Morgenstern will sich immer weniger hinter Lofi-Charmanterien verstecken. Auf “Nichts muss” geht es mit so luftig professioneller State of the Art-Produktion in ein nachhaltiges Leinenhemdsongwriting, das natürliche Aura, ehrliche Direktheit und deren kunstvolle Inszenierung auf ausggefuchstester Ebene zusammenbringt. Verhalten, aber keinesfalls schüchtern, betont, aber nicht affektiert, kombiniert Barbara Morgenstern mit Stefan Betkes Unterstützung den Kaminfeuerplatz im Wohnzimmer mit dem Panoramablick über den Alexanderplatz. “Nichts muss” findet das Private im Urbanen und das Urbane im Privaten. Die Frage nach der Großstadt als Heimat wurde selten so zwiespältig schön aufgeworfen wie auf diesen 11 Songs.

jeep

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