Die Born Ruffians gehören ja nun eher zur Gitarrenfraktion des wunderbaren Warp-Labels. Sie platzieren sich auf dieser Seite der (mittlerweile immer wieder unterwanderten) Unterscheidung. Wo Maximo Park Brit- und Gravenhurst Slow-Space-Pop bedienen, sind die Ruffians stets etwas ruppiger zu Werke gegangen. Der Zweitling der Kanadier ist nun allerdings etwas sanfter geworden, Minimoogs gesellen sich zu Luke Lalondes an die Violent Femmes erinnernden Leiergesang. Die Produktion von Rusty Santos (Panda Bear, Animal Collective, Owen Pallett) wirkt sich aus. Craziness mit angezogener Handbremse, man höre etwa “Sole Brother”, welches schon in Sea&Cake- und Beatles-Gefilden segelt.

CJ
http://www.warp.net

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