Soso. Nach Fennesz ist Pita nun der zweite aus dem Hause Mego, der mit der Theaterwelt anbandelt. Ohne weiteres würde man sicherlich nicht vermuten, dass er hinter diesen knurschpeligen Klängen steckt, die die Grundlage für die neueste Arbeit des Grenobler Tanztheaters DACM begleiten und dabei teils sogar im rhythmischen Gewand daherkommen. Dennoch bleiben sie recht kühl und unnahbar, so dass man auf der Bühne marionettenhaft zuckende Bewegungen von maskenhaften Gestalten wie der Frau auf dem Cover mit ihrer verzerrten Michael Jackson-Visage erwartet. Obwohl sich das Stück thematisch Begriffen wie Unterwerfung, Eros, Widerstand, Leidenschaft und Abstossung nähert, muss ich doch öfters an die sich auf einem dicken Papphamburger lümmelnde Brix des opulent ausgestatteten Pop-Ballets ‘Kurious Orange’ von The Fall vor vielen Jahren denken. Bühnensituation halt. Trotzdem Anlass genug sich die Sache bei einem hoffentlich künftigen Gastspiel von DACM einmal anzuschauen. Und zur Beruhigung: Freundlich geht immer noch anders!

pp

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