Der “trippende Pumper”? Ernsthaft? Schon der Titel beunruhigt uns. (Pluralis realitatis). Congas? Klar. Grooves ohne Ziel? Genau. Ist das böse? Nö. Nie. Einfache Tracks für den Floor, der sich mal in seiner Struktur ein wenig ausruhen muss und dabei von “I Feel Love” träumen will, ohne dem Licht zu nahe zu kommen. Ihr wisst ja. Das brennt. Mir am liebsten im Justin-Robertson-Deadstock-33-Remix, der zumindest an der Unerreichbarkeit von Detroit verzweifelt und dabei dennoch eine ganz eigene Vision der ersten Stunde der Raves in den Hintergrund zaubert. Klingt jetzt alles fast so, als sei das eine typische EP, zu der man am Ende sagt: gut, ja, aber… Doch natürlich ist das im richtigen Moment auch mehr, alles, genau!

bleed

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