In der Akusmatik oder elektroakustischen Musik geht es im Kern immer um dieselbe Idee: elektronische und akustische Klänge in Dialog bringen, in der Regel so, dass man ihre Herkunft nicht oder nur noch zum Teil erkennen kann. Der Kanadier David Berezan lehrt als Professor für elektroakustische Musik an der University of Manchester. Seine Musik hat allerdings nichts akademisch-blutleeres an sich. Im Gegenteil: Seine Klangkombinationen lassen durch stetige Reibung immer neue Spannung entstehen. Besonders toll kann man das in “Buoy”, zu Deutsch “Boje”, hören, mit dem seine zweite CD “Allusions sonores” eröffnet. Wellenartige Geräusche mischen sich unter anderem mit Glockenklängen, wobei es vor allem letztere zu sein scheinen, die immer wieder anbranden. Die Konsequenz, mit der Berezan seine Kompositionen aus einer begrenzten Auswahl von Quellen aufbaut, macht sie trotz ihrer abstrakten Anlage nachvollziehbar und fesselnd wie gute Songs bzw. Tracks. Tolles Album.
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tcb

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