Fast überraschend spartanisch wirkt der Sound der neuen Daze-Maxim-EP. “Heaven Raw” scheint freiwillig auf die hochgezüchteten Sounds zu verzichten und swingt lieber mit einer schnippisch schneidigen Klarheit durch seinen jazzig souligen Sound, der sich dafür lieber in verdaddelten Melodien und knarrigen Sounds über den Dancefloor schleicht. Erfrischend. “From Hear To There” erinnert mich im Sound dann an die besten Perlonzeiten, damals, als die Bassdrum groß und rund war, aber das Drumherum dennoch vor allem aus einem minimalen Funk bestehen konnte. Dazu dann versponnene Jazzmelodien auf Abwegen, eine Hymne für die Afterhour. “Tomorrow Universe” gackert in der Perkussion zu Anfang, versinkt aber dann schnell in ein wirklich deepes Stakkato aus slammendem Fieber, dass klar macht, dass weniger nicht weniger heißt, auch nicht mehr, sondern Intensität. Massiv deeper Sound, der manchen Philpot-Ansätzen Konkurrenz macht.
http://www.hellorepeat.com
bleed

Leave a Reply

Your email address will not be published.