Das noch recht neue Label von Mitchell Akiyama legt sich mit diesem Release von ihm und Joshua Treble noch weiter in diese Art von Musik hinein, die granulare Synthese mit dronigen Effekten verbindet, Direktheit von Sounds und Gitarren mit extremer Bearbeitung und bis zum strukturierten Kratzen gehendes Ambiente mit kickend loopiger Elegie. Es ist ein Album voller Verlassenheit, Humor mit Versagen, Versagung, Unerreichbarkeiten und Restsubstanzen das man, hört man es einfach so, als Raum, ohne sich dabei mit etwas anderem noch beschäftigen zu können in sich aufsaugt als wäre man irgendwo als Kleinstpartikel in einem höchst komplexen Scifi-film, deren Screenszenen längst vorbei sind, der aber dennoch seine Schauspieler und Requisiten in einer Art Orbit lässt. Extrem schöne Tracks voller wildgewordener tapfer weiterarbeitender Maschinen, Landschaftsskizzen in Silicon, Sonnenuntergängen in Photonenpartikeln, und leicht dahinglitzernden Sounds die einem das Herz öffnen für alles was kommen mag.
http://www.intr-version.com
bleed

Leave a Reply

Your email address will not be published.