Der Beginn des Albums erinnert schwer an den Apachen, den für den Trommler Klaus Dinger und damit Bands wie Kraftwerk und Neu! typisch maschinellen 4/4-Krautrock-Beat. In den nächsten Tracks zeigt das mit Schlagzeug und Electronics bewaffnete Duo aus der Schweiz, dass es mitnichten irgendwo abkupfert, sondern über ein recht breites Repertoire an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten verfügt. Dadurch bleibt “Medicine & Madness” über die gesamte Spielzeit spannend. Live eingespielt klingt das, roh und er-improvisiert. Das rockt meist schwer verzerrt mal schleppend und mal uptempo, lässt dabei aber nie eine Gitarre vermissen, sondern erweist eher John Carpenter die Ehre. Und spielt mit Industrial, Dub und Laibach. Was ein Spaß!

asb

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