Das Label von 4 Hero Dego kommt hier mit zwei Tracks, die zum ersten Mal wieder sehr Drum and Bass orientiert sind, dabei aber die Vorliebe für frühe Detroitsounds und Ideen, aus der heraus das Label entstanden ist, jedenfalls klingt es so, nicht ad acta legen, sondern eher in neuen Zusammenhängen wieder einmal klarstellen. 70er Harmonien wie auf den Jacobs Optical Stairway Platten in immer neuen Abwegen und sehr kickende uferlose slammende Drums auf “Dressed To Ill” und noch spleenigere irrsinnigere Melodien auf der Rückseite mit weichen Hardcorechords in 21st Century Strukturen, die man erst beim 10. Mal verstehen kann, ständig an neuen Stellen ansetzende Verwirrung auf allen Ebenen, und in einer unnachahmlichen Konsequenz ganz für sich selber durchgezogene Vorlieben auf einen unvereinbaren aber irgendwie sehr stimmigen Nenner gebracht. Eine Platte wie man sie sich von Dego, der hier mit jemand den ich nicht kenne, eine Kollaboration eingegangen ist, wünscht. Verspielt wie Morgan Geist, funky wie 4 Hero, und vor allem sehr sehr soft bei allem Irrsinn.

bleed

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