“Musik, die dazwischen liegt”. So ungefähr übersetzt man den Albumtitel von Einoma aus Island, die auf ihrem zweiten Album irgendwie viel mehr den dunklen Puls der Zeit treffen, ihre weiten Tracks nach wie vor durch eine tiefe, unwirkliche Tropfsteinhöhle schicken, bevor die Daten auf Festplatte landen, dabei zwar manchmal am Moll-Klischee ranschrammen, prinzipiell aber alles richtig machen. OK, man muss das schon mögen, aber die isländische Sonne blitzt immer wieder durch, die Beats sind alle sehr fein arrangiert und alles ist wunderbar luftig und nur selten bedrückend und das ist es wohl, was mich das mögen lässt: Die Dunkelheit lässt Platz zum atmen und es ist meistens gut geheizt. Wunderbare Ambientplatte.
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thaddi

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