So schön verhallt und leierig wie der LFO beim zweiten Stück („Alkaline”) von Fairmonts Album “Automaton” einsetzt, schreit alles nach Witchhouse, bzw. Ghostrave, DEM Genre 2011. Doch Jake Fairley wusste, warum er sich Zeit lässt. Erstens klingt sein Album verdammt ausgereift und zweitens ist es eh egal, ob man die 80er in ihrer düsteren Seite heute, gestern oder morgen reinterpretiert. Im Kopf schwirren so oder so die Bilder von Highschools, Ian Curtis, Propaganda und was man alles mit der ursprünglichen Zeit verbindet. Was Fairmont aber doch von anderen abhebt, ist sein trotz aller Ver(sch)leierungen klar gebliebener Sound und seine Dancefloortauglichkeit bei Tracks wie “Old Ways” oder “Slowing Down”. Die restlichen, unter denen vor allem “Libertine”, “Waiting” und “Last Dance” herausfallen, sind für das ruhigere Wohnzimmer oder den Keller bestimmt. Sehr gut gemacht.
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bth

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