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Messina beginnt mit einem dieser warmen wankelnden Grooves, in die man sich langsam immer lässiger reinlehnen kann, hat aber immer auch einen Latinunterton, der das Ganze etwas weniger deep macht, als man erwarten würde, dabei aber nie über die Folkloregrenze schlägt. Ausgelassen in sich selbst treibende Housemusik. Die Rückseite ist wesentlich technoider und klingt im Groove schon fast industriell, sofern das in Minimal überhaupt möglich ist. Die Spannung, die dadurch erzeugt wird, erinnert mich ein wenig an frühe Tracks der CMYK Posse, auch wenn der Sound wesentlich dichter ist und sich, wie aus diesem unterirdischen Motor angefeuert, fast überschlägt. Ein Jam auf Overdrive, bockig wie ein Rind auf Ketamin mit etwas überzogenen Afrovocals.
bleed
http://www.myspace.com/internationalfreakshow

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