Langgezogen wie diese Schnüre, die man früher in Spätis und heute auf dem Jahrmarkt bekommt, ist Federico Gandins “Don’t be alone” als Schlusstrack seines Albums “Legions of the lost Dreams”. Aber anstatt den Mund zu verkleben, löst sich der Track in Wohlgefallen auf, wenn er erstmal durch den Körper strömt. Mit einem dauerintensiven Synthsound, der von trocken raschelnden Congas flankiert wird, schichtet sich der Track aufeinander wie ein Frankfurter Kranz auf E. Großartig. Nicht minder gut ist der “Deepest Remix” von Roberto Bardini, der das Krokant des Kranzes langsam als Granulat durch den Club sprüht. Seinen beiden Technomixen hingegen fehlt es etwas am nötigen Schwung. Zudem gibt es noch einen “Naked Edit”, der zeigt, dass auch das Grundgerüst schon mehr als anständig funktioniert.
http://www.opilecmusic.com
bth

2 Responses

  1. tom

    habt ihr eigentlich so eine app auf spotify? dann könnte man sich da auch eure getesteten platten anhören…

    gruß tom

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