Da treffen sich zwei Musiker, die ich wirklich sehr schätze (Uwe Schmidt aka Atom Heart und Bernd Friedmann aka Nonplace Urban Field), hängen gemeinsam im chilenischen Studio und das Ergebnis will nicht so recht schnakeln. Beide bedienen elektronische und akustische Gerätschaften, und es geht irgendwie um Jazz oder was davon übrig bleiben wird. Die Zutaten klingen eigentlich gut. Eine gute Portion von Atom Hearts Makrodetailverliebtheit, ein wenig von Friedmanns Dubleidenschaft und die digitale Steinschleuder. Und hier beginnt das Problem: Digital und Jazz wollen auf “Templates” irgendwie nicht miteinander warm werden, versuchen sich permanent in die Seite zu knuffen, erfolglos. Die Tracks bleiben wage, klingen bisweilen unausgegoren, zu improvisiert und mitunter langweilig bis nervig. Zerstört zuviel Jazz den Soul?

thaddi

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