“Mein kleines Pony”, unfassbare vierzehn Jahre ist das her, hat mein Leben verändert. Nützt ja nichts, drumherumzureden. Nicht nur meines, wie der Vorgänger zeigte, die 10″-Abschiedsplatte auf James Din A4s Esel, einst benannt nach Mawils Geniestreich der Coverillustration. Alles Geschichte, inklusive der dekadelangen Odyssee, bis diese elf Tracks hier ihr zweifaltiges Zuhause gefunden haben, auf Hamburgs SPB und TheBrain aus Nantes. Jeder einzelne davon bringt das Frühjahr zurück, in dem ich Frederiks einzigartige Trickfilm-Melodien auf dem Minidisc-Player mit mir herumtragen und umhersortieren durfte, euphorisiert von der unschlagbaren Prägnanz, mit der ein simples Yamaha Portasound ein komplettes Kindheitsuniversum wachzuküssen wusste. Und von der Aussicht, diesen Schatz der Welt zeigen zu dürfen. Jedes einzelne dieser elf hier hat nicht nur die Zeitläufte überlebt, sondern klingt so frisch wie am ersten Tag, dreht sich vor uns um die eigene Achse wie Dornröschen, die Arme ausgebreitet, in strahlendem Schwarz, sprudelnd und glasklar. Eine bessere Welt werdet ihr nirgends finden.
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multipara

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